Gerd Bennewirtz: Warum liegt bei Nachhaltigkeitsfonds der Fokus auf Aktien?

Die Nachfrage von institutionellen wie privaten Investoren nach FondsProdukten, die Nachhaltigkeitskriterien beachten und gemäß der ESG-Vorgaben investieren, nimmt stetig zu. Da das Thema Nachhaltigkeit für Anleger immer mehr an Bedeutung gewinnt, bemühen sich die Investmentgesellschaften zunehmend, ihre Portfolios nach den ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) auszurichten. Doch hier besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Möglichkeit, nach Nachhaltigkeitskriterien ausgewählte Fonds für Aktien und solche für Anleihen zu erwerben: Wie eine aktuelle Untersuchung des Analysehauses Morningstar zeigt, erhalten Anleger, die nachhaltig investierende Fonds aussuchen, fast zwangsläufig eine deutliche Übergewichtung im Aktienbereich. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Hat sich der Marktanteil passiver Produkte in 2017 weiter erhöht?

Der Trend bei europäischen FondsInvestoren hin zu passiven Produkte wie Indexfonds oder ETFs hat sich auch in 2017 fortgesetzt und noch beschleunigt. Wie eine aktuelle Untersuchung des Analysehauses Morningstar zeigt, konnten passiv den Index abbildende Produkte und ETFs im Jahr 2017 rund 104 Milliarden Euro an frischem Kapital einsammeln. Damit haben sie ihren Marktanteil gegenüber aktiv gemanagten Fonds weiter ausgebaut. Vor allem Aktien-ETFs standen in der Gunst der Anleger ganz oben: Das Neugeschäft mit ihnen fiel zum vierten Mal in Folge besser aus als das mit aktiv verwalteten Aktienfonds. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann die Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien das Performanceergebnis verbessern?

Die Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Aktienauswahl wird für viele Investoren immer wichtiger – doch kann man so auch seine Performanceergebnisse verbessern? Einer aktuellen Studie des Analysehauses Morningstar ist das sehr wohl der Fall, denn die dort ermittelten aktuellen Zahlen zeigen: Wer bei der Aktienselektion Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt, hat gute Chancen, den breiten Markt zu schlagen. Die Morningstar-Studie hat die Anlageergebnisse seiner Nachhaltigkeitsindizes mit denen der konventionellen Pendants verglichen und dabei festgestellt, dass diese in den vergangenen Jahren um Einiges besser abgeschnitten haben als der Gesamtmarkt. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie viele Banken werden an der pünktlichen MiFID II-Umsetzung scheitern?

Am 3. Januar 2018 tritt die neue EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II in Kraft – und schon jetzt zeichnet es sich ab, dass nicht bei allen deutschen Banken mit einer pünktlichen Umsetzung zu rechnen ist. Einer jüngst veröffentlichten Studie der Düsseldorfer Unternehmensberatung PPI zufolge, dürfte jede sechste Bank in Deutschland an der rechtzeitigen Einführung scheitern. Für die Studie von PPI, die auf einer Datenerhebung im Oktober basiert, wurden MiFID-II-Verantwortliche aus 50 Kreditinstituten befragt. Auf Basis ihrer Angaben wurde der “MiFID-II-Readiness-Index” ermittelt, der den aktuellen Stand der Umsetzung in Deutschlands Geldhäusern widerspiegelt. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind häufige Umschichtungen im Depot eher kontraproduktiv?

Wer als FondsAnleger auch einmal den Mut besitzt, eine Durststrecke durchzustehen, und nicht gleich beim ersten Kursrücksetzer seine FondsAnteile verkauft, erzielt langfristig die besseren Renditen. Die Treue zu einem einmal ausgewählten Produkt ist besser als das dauernde Traden, wie eine aktuelle Studie von Morningstar beweist. In der Ruhe liegt die Kraft, und wer ohne viel zu handeln seine Fonds einfach im Depot liegen lässt, hat am Ende mehr Rendite, zeigt die Analyse des Ratinghauses. Die Morningstar-Experten haben dabei den sogenannten „Investor Return“ weltweit unter die Lupe genommen. Er gibt an, wie die durchschnittliche Rendite einer Geldeinheit ausgefallen ist, die über eine bestimmte Periode hinweg in einem bestimmten Fonds steckte. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der EU zuletzt gestiegen?

Es ist nicht nur das italienische Referendum am 4. Dezember, das den Investoren in der Eurozone Kopfzerbrechen bereitet und neue Ängste über einen Zerfall der europäischen Währungsunion befeuert. Auch die Austrittswahrscheinlichkeit anderer EU-Länder ist jüngst rapide angestiegen, wie eine Investoren-Umfrage des Researchhauses Sentix belegt. Am höchsten veranschlagt wird auf Basis des „Sentix Euro Break-up Index“ weiter die Austrittswahrscheinlichkeit Italiens aus der EU, die aktuell auf 19,3 Prozent angestiegen ist und damit den höchsten jemals in der Sentix-Umfrage gemessenen Wert für das Land erreicht hat. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Konsequenzen hat der Brexit für britische Finanzdienstleister?

Die Entscheidung des Referendums ist eindeutig: Die britische Bevölkerung hat sich zum Austritt Großbritanniens aus der EU entschlossen, allein die Details und der Zeitplan des Ablaufs sind noch zu klären. Eine interessante Frage ist nun, wie viele britische Finanzdienstleister mit dem Brexit den Zugang zu den Märkten des europäischen Kontinents verlieren werden. Eine aktuelle Studie der Londoner Finanzaufsicht prognostiziert, dass der Ausstieg Großbritanniens aus der europäischen Staatengemeinschaft den Finanzsektor der Insel hart treffen dürfte. Denn die britische Finanzaufsicht FCA hat berechnet, dass 5.500 Finanzdienstleister mit dem Brexit ihre Eintrittskarte für den europäischen Binnenmarkt verlieren werden. Banken und FondsGesellschaften aus der Londoner City dürften künftig mit hohen Hürden konfrontiert sein, so die Analyse, wenn sie ihre Dienste auf dem europäischen Festland anbieten wollen. weiter lesen…