Gerd Bennewirtz: Wie fällt die diesjährige Halbjahresbilanz bei Investmentfonds aus?

Schaut man zum Ende der ersten Jahreshälfte 2018 auf die bisherige Halbjahresbilanz aktiv gemanagter Investmentfonds, so fällt diese eher ernüchternd aus. Wie das aktuelle „FONDS professionell Fondsbarometer“ beweist, erbrachten seit Jahresbeginn in Deutschland zugelassene Aktienfonds im Durchschnitt eine negative Rendite von -2,38 Prozent in Euro. Dabei brachte auch der Juni in diesem Zusammenhang wenig Veränderung, tendenziell überwogen hier die Verluste. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kündigt das hohe Shiller-KGV den nächsten Crash an?

Auch das neue Börsenjahr 2018 hat so begonnen, wie das alte endete: Mit weiteren Kursgewinnen der wichtigsten US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500. Die nun im neunten Jahr befindliche Hausse geht damit weiter – doch Skeptiker sehen längst Gründe dafür, dass der aktuelle Aufschwung in den letzten Zügen liegt. Ein wichtiges Argument: Das Shiller-KGV des US-Aktienmarktes liegt in diesen Tagen sogar höher als im Jahr 1929, also kurz vor dem legendären Börsencrash. Nur Ende der 1990er-Jahre hatte die Kennzahl einen noch höheren Wert erreicht – unmittelbar danach platzte die Blase der Internet-Unternehmen mit einem lauten Knall. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann sich ein durch Computer ausgelöster Börsencrash wiederholen?

Die Älteren unter Ihnen werden sich noch gut erinnern: Vor 30 Jahren kam es an dem sogenannten „Schwarzen Montag“ zu einem massiven Börsencrash, der überwiegend von vollautomatisierten, auf Algorithmen basierenden Handelssystemen ausgelöst wurde. Kann sich ein solcher, von vollautomatisierten Handelssystemen ausgelöster Börsencrash auch heute noch wiederholen? Die FondsGesellschaft Fidelity sagt „Ja“: Seit dieser Zeit sei die Gefahr eines von Computerprogrammen ausgelösten Marktzusammenbruchs sogar noch gestiegen, erklärt sie. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kommt ein völlig neues Gebührenmodell für Investmentfonds?

Gebühren für aktiv gemanagte Fonds werden auch dann fällig, wenn es dem FondsManager gar nicht gelingt, seinen Vergleichsindex zu schlagen. Diesen Umstand nutzen passive Indexfonds und ETFs aus, um Investoren mit ihren niedrigeren Gebühren zu ködern. Doch dagegen will nun die FondsGesellschaft Allianz Global Investors vorgehen, die ein alternatives Gebührenmodell entwickelt hat: In den USA müssen Anleger von drei Allianz-Fonds nur noch dann etwas bezahlen, wenn die Portfolios den Referenzindex hinter sich lassen können. Allianz Global Investors (AGI) hat dort versuchsweise ein ganz neues Gebührenmodell gestartet. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie konnten sich aktive gegenüber passiven Fonds seit Jahresbeginn entwickeln?

Die Ansicht, passive Indexfonds (ETFs) würden in ihrer Wertentwicklung ähnlich gut wie die aktiv gemanagten FondsProdukte abschneiden, hat sich in den ersten Monaten des laufenden Jahres als Irrglaube erwiesen. Wie eine aktuelle Studie des Researchanbieters Morningstar berichtet, hat fast die Hälfte aller aktiv gemanagten Portfolios in den USA seit Jahresbeginn ihren Vergleichsindex übertroffen. Dies ist das beste Ergebnis aktiv gemanagter Investmentfonds seit dem Jahre 2009 und kann angesichts des vorherrschenden Trends zur Umschichtung in passive Produkte als „Überraschungserfolg“ gelten.

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Gerd Bennewirtz: Sind die Crash-Warnungen von Bill Gross berechtigt?

Die Aufwärtsbewegung an den US-Märkten nimmt auch gut vier Monate, nachdem die US-Bürger mit Donald Trump einen neuen Präsidenten gewählt haben, kein Ende. Dow Jones sowie S&P 500 notieren weiter in absoluter Nähe zu ihren Rekordständen, die Begeisterung für die von Trump geplanten Steuersenkungen und Ausgabenprogramme will nicht abebben. Da ist es umso bemerkenswerter, dass Star-Investor Bill Gross die Trump-Rallye an den Aktienmärkten für „höchst gefährlich“ erklärt. Gross sieht gewaltiges Rückschlagspotenzial an den Börsen und setzt die momentane Lage in Relation zur Finanzkrise 2008. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie kritisch ist das Niveau des Shiller-KGV zu werten?

Den nächsten Börsencrash exakt vorherzusagen, das kann man von keiner noch so guten Kennzahl verlangen. Trotzdem stimmt es viele Investoren zu recht bedenklich, dass das Shiller-KGV für US-Aktien weit über seinem historischen Durchschnitt liegt. Chartexperten sehen den Stand als einen Hinweis auf einen bald bevorstehenden massiven Kurssturz, und viele Anlageprofis sind alarmiert. Das Shiller-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) liefert eine Aussage darüber, ob einzelne Aktienmärkte mittelfristig betrachtet eher günstig oder eher teuer sind. Zu diesem Zweck wird der Börsenwert bzw. die Marktkapitalisierung eines bestimmten Index zu den gesamten Erträgen von dessen Mitglieds-Unternehmen in Relation gesetzt. weiter lesen…

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