Gerd Bennewirtz: Kündigt das hohe Shiller-KGV den nächsten Crash an?

Auch das neue Börsenjahr 2018 hat so begonnen, wie das alte endete: Mit weiteren Kursgewinnen der wichtigsten US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500. Die nun im neunten Jahr befindliche Hausse geht damit weiter – doch Skeptiker sehen längst Gründe dafür, dass der aktuelle Aufschwung in den letzten Zügen liegt. Ein wichtiges Argument: Das Shiller-KGV des US-Aktienmarktes liegt in diesen Tagen sogar höher als im Jahr 1929, also kurz vor dem legendären Börsencrash. Nur Ende der 1990er-Jahre hatte die Kennzahl einen noch höheren Wert erreicht – unmittelbar danach platzte die Blase der Internet-Unternehmen mit einem lauten Knall. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie kritisch ist das Niveau des Shiller-KGV zu werten?

Den nächsten Börsencrash exakt vorherzusagen, das kann man von keiner noch so guten Kennzahl verlangen. Trotzdem stimmt es viele Investoren zu recht bedenklich, dass das Shiller-KGV für US-Aktien weit über seinem historischen Durchschnitt liegt. Chartexperten sehen den Stand als einen Hinweis auf einen bald bevorstehenden massiven Kurssturz, und viele Anlageprofis sind alarmiert. Das Shiller-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) liefert eine Aussage darüber, ob einzelne Aktienmärkte mittelfristig betrachtet eher günstig oder eher teuer sind. Zu diesem Zweck wird der Börsenwert bzw. die Marktkapitalisierung eines bestimmten Index zu den gesamten Erträgen von dessen Mitglieds-Unternehmen in Relation gesetzt. weiter lesen…

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