Gerd Bennewirtz: Welches asiatische Land könnte zum Gewinner des Handelskriegs werden?

In einem Handelskrieg gibt es nur Verlierer – diese weit verbreitete Auffassung müssen Anleger womöglich bald revidieren. Denn Thu Nguyen, Managing Director bei der FondsGesellschaft Vina Capital, prognostiziert, dass Vietnam als Gewinner aus dem Handelsstreit zwischen den USA und China hervorgehen wird. Die Anlageexpertin betont, dass sich die ohnehin gute wirtschaftliche Ausgangslage Vietnams durch einen langwierigen Handelskrieg zwischen China und den USA weiter verbessern könnte: Mehrere multinationale Firmen hätten bereits Fabriken in dem Land eröffnet, womit sich die fortschreitende Verlagerung der Produktion von China nach Vietnam beschleunigen dürfte. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann die FondsIndustrie weiter auf Wachstumskurs bleiben?

Die immer strengeren regulatorischen Vorschriften sowie gleichzeitig steigende Kosten belasten die Unternehmen aus der FondsIndustrie. Doch allen negativen Einflussfaktoren zum Trotz wird die FondsBranche das Volumen in ihren Investmentprodukten auch in den kommenden Jahren steigern können – diese Einschätzung vertritt das US-Analysehaus Cerulli Associates in einer aktuellen Studie. Auffällig dabei: Das Wachstum des verwalteten FondsVermögens dürfte je nach Region sehr unterschiedlich ausfallen. Während das FondsVolumen über die nächsten fünf Jahre insgesamt weiter zunehmen sollte, prognostizieren die Analysten von Cerulli, dass das Wachstum gerade in Asien und Lateinamerika besonders stark ausfallen werde. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Droht eine neue Krise bei Schwellenländer-Anleihen?

Kursverluste bei argentinischen und türkischen Staatsanleihen haben bei Investoren die Sorge ausgelöst, dass es zu einer neuerlichen Krise bei Bonds aus Schwellenländern kommen könnte. Auch wenn die Wechselkurs- und Schuldenprobleme Argentiniens und der Türkei bislang nicht auf andere Schuldner der Emerging Markets übergegriffen haben, sieht Starökonom Kenneth Rogoff durchaus diese Gefahr. In einer aktuellen Analyse führt der Harvard-Professor aus: „Obwohl zu erwarten ist, dass eine Anleihekrise in den Schwellenländern begrenzt bleiben würde, sollten die derzeitigen Instabilitätserscheinungen selbst in den hochentwickelten Volkswirtschaften als Weckruf dienen.“ weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann Russlands Wirtschaft von der Fußball-WM profitieren?

Am 14. Juni geht es los – mit dem Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien im Luschniki-Stadion in Moskau rückt die Fußballweltmeisterschaft in Russland für vier Wochen in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. FondsInvestoren fragen sich in diesem Zusammenhang: Werden auch Russlands Wirtschaft und der dortige Aktienmarkt profitieren? Trotz zu erwartender positiver Effekte für den Tourismus oder die Baubranche fällt die Fußball-WM in eine Zeit, in der sich Russland einer Reihe von ökonomischen Herausforderungen gegenübersieht: Der Anstieg der US-Zinsen und die jüngste US-Dollar-Stärke, die neuerliche Verschärfung der Sanktionen und die Wiederwahl von Präsident Putin stellen für das gesamtwirtschaftliche Umfeld neue Herausforderungen dar. Die österreichische FondsGesellschaft Erste Asset Management (Erste AM) ist trotzdem für Russlands Wirtschaft positiv gestimmt:

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Gerd Bennewirtz: Werden die Rohstoffpreise 2018 deutlich anziehen?

Nach einer jahrelangen Seitwärts- bis Abwärtsbewegung sind die Rohstoffmärkte in den ersten Handelsmonaten des Jahres 2018 aus dem Tiefschlaf erwacht. Das Phänomen anziehender Notierungen bei Öl und Gold, aber auch bei wichtigen Industriemetallen dürfte sich weiter fortsetzen, so die Auffassung der britischen FondsGesellschaft Columbia Threadneedle. Als zusätzlicher Katalysator für die Rohstoffpreise könnten sich steigende Anleiherenditen erweisen – in den USA ist die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erstmals wieder über die Drei-Prozent-Marke geklettert.  weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

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Gerd Bennewirtz: Wie ist der Ausblick für die Schwellenländerbörsen?

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben sich in den letzten fünf Jahren vergleichsweise schwach entwickelt und mit den Renditen der Industrieländer nicht mithalten können. Doch nun ist eine Wende absehbar, die Aussichten für die aufstrebenden Volkswirtschaften sind gut. Unternehmen aus den Emerging Markets konnten ihre Probleme aus den vergangenen Jahren überwinden, so dass im laufenden Jahr mit einem starken Gewinnwachstum bei Schwellenländer-Firmen zu rechnen ist. Der positive Ausblick geht auf die Annahme zurück, dass sich das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer besser als das der Industrienationen entwickeln dürfte: So rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) damit, dass sich die Wachstumsdifferenz zwischen Schwellenländern und Industrienationen bis zum Jahr 2021 von 2,5 auf 3,3 Prozent ausweiten wird. weiter lesen…

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