Gerd Bennewirtz: Braucht die deutsche Nationalmannschaft einen radikalen Umbruch?

Ich will ganz ehrlich sein – mit einer 0:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea hatte auch ich nicht gerechnet. Denn eigentlich war mein Geheimtipp ein Finale England-Deutschland gewesen, wobei ich mich auf den Sieger nicht festlegen wollte. Nun aber ist die deutsche Nationalmannschaft in Russland tatsächlich in der Vorrunde ausgeschieden und hat damit einen historischen Negativrekord aufgestellt. Die Konsequenz daraus muss das Einleiten eines radikalen Umbruchs innerhalb der Nationalmannschaft sein, der ohnehin angestanden hätte, nun aber umso dringlicher erscheint. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann Russlands Wirtschaft von der Fußball-WM profitieren?

Am 14. Juni geht es los – mit dem Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien im Luschniki-Stadion in Moskau rückt die Fußballweltmeisterschaft in Russland für vier Wochen in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. FondsInvestoren fragen sich in diesem Zusammenhang: Werden auch Russlands Wirtschaft und der dortige Aktienmarkt profitieren? Trotz zu erwartender positiver Effekte für den Tourismus oder die Baubranche fällt die Fußball-WM in eine Zeit, in der sich Russland einer Reihe von ökonomischen Herausforderungen gegenübersieht: Der Anstieg der US-Zinsen und die jüngste US-Dollar-Stärke, die neuerliche Verschärfung der Sanktionen und die Wiederwahl von Präsident Putin stellen für das gesamtwirtschaftliche Umfeld neue Herausforderungen dar. Die österreichische FondsGesellschaft Erste Asset Management (Erste AM) ist trotzdem für Russlands Wirtschaft positiv gestimmt:

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Gerd Bennewirtz: Welches kleinere asiatische Land hat zuletzt den Börsenturbulenzen am besten getrotzt?

Im Februar gab es kaum einen Börsenplatz weltweit, der angesichts der breit angelegten Korrektur nicht auf ein negatives Ergebnis bei der Wertentwicklung zurückblicken musste. Nur ein relativ kleiner asiatischer Markt hielt sich gut: Thailand. Das von „Fonds-professionell“ ermittelte FondsBarometer hat in Thailand den „Ausreißer“ unter den Märkten identifiziert, der sich den Turbulenzen im Februar entziehen konnte. Mit einer leicht positiven Wertentwicklung von +0,15 Prozent sind die fünf untersuchten Thailand-Fonds einer der ganz wenigen Bereiche, die über den gesamten Handelsmonat im Plus notieren. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

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Gerd Bennewirtz: Wie ist der Ausblick für die Schwellenländerbörsen?

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben sich in den letzten fünf Jahren vergleichsweise schwach entwickelt und mit den Renditen der Industrieländer nicht mithalten können. Doch nun ist eine Wende absehbar, die Aussichten für die aufstrebenden Volkswirtschaften sind gut. Unternehmen aus den Emerging Markets konnten ihre Probleme aus den vergangenen Jahren überwinden, so dass im laufenden Jahr mit einem starken Gewinnwachstum bei Schwellenländer-Firmen zu rechnen ist. Der positive Ausblick geht auf die Annahme zurück, dass sich das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer besser als das der Industrienationen entwickeln dürfte: So rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) damit, dass sich die Wachstumsdifferenz zwischen Schwellenländern und Industrienationen bis zum Jahr 2021 von 2,5 auf 3,3 Prozent ausweiten wird. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum gründet Russland seine eigene Ratingagentur?

Russland war in jüngerer Vergangenheit mit den Urteilen der internationalen Ratingagenturen nicht immer einverstanden, die das Land immer weiter herabstuften und zuletzt sogar ankündigten, die Bonität Russlands und russischer Unternehmen nicht mehr bewerten zu wollen. Nach dem Rückzug von Moody’s und Fitch hat das Land jedoch eine perfekte Lösung für dieses Dilemma gefunden: Russland ratet sich künftig selbst und emanzipiert sich mit der Gründung einer eigenen Ratingagentur von den US-dominierten Gesellschaften. Bereits im Sommer 2016 wird die vom Kreml neu gegründete Rating-Agentur ACRA ihre Arbeit aufnehmen, an der russische Banken und Konzerne die Anteile halten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wird 2016 ein Jahr der Staatspleiten?

Das gerade begonnene Jahr 2016 könnte ein Jahr werden, das durch Staatsbankrotte und die Zahlungsunfähigkeit diverser Staaten gekennzeichnet ist. Diese Ansicht vertritt die bekannte Harvard-Ökonomin Carmen Reinhardt. Wie diese völlig zu Recht betont, befinden sich zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer in einer historischen Krise. Reinhart, die Professorin an der Harvard University’s Kennedy School of Government ist, sieht schon zu Beginn des Jahres wachsende Schuldenprobleme und die drohende Zahlungsunfähigkeit bei einigen Ländern voraus. In erster Linie sind hier die ölfördernden Nationen zu nenne, die durch rasant abstürzende Rohölpreise in Bedrängnis geraten. weiter lesen…

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