Gerd Bennewirtz: Wie zeitgemäß sind starre Allokationsquoten bei Mischfonds?

Mischfonds sind die absoluten Favoriten der Deutschen bei ihrer Geldanlage: Wie die aktuellen Zahlen des Branchenverbandes BVI zeigen, flossen allein im laufenden Jahr 90 Prozent aller neu investierten Gelder in Mischfonds-Produkte. Die FondsKategorie verwaltet hierzulande ein Vermögen von 278 Milliarden Euro, was mittlerweile 27% des Volumens aller Publikumsfonds entspricht. Aber sind diese Fonds in unsicheren und zunehmend volatileren Börsenzeiten tatsächlich das Allheilmittel, um Marktschwankungen und Vermögenseinbußen zu umgehen?

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Gerd Bennewirtz: Wie gut ist das Neugeschäft mit Publikumsfonds zu Jahresbeginn 2018 verlaufen?

Allen Skeptikern und dem vergleichsweise ambitionierten Kursniveau an den internationalen Börsen zum Trotz ist das Neugeschäft mit Investmentfonds im Januar 2018 ganz ausgezeichnet gelaufen. Wie die jüngst veröffentlichten Zahlen des Bundesverbandes für Investment und Asset Management (BVI) belegen, verzeichneten offene Publikumsfonds im Januar 2018 ihr zweitbestes Januar-Neugeschäft aller Zeiten. Mit Zuflüssen von insgesamt 11,4 Milliarden Euro wird das aktuelle Ergebnis nur noch von den Zahlen aus Januar 2000 übertroffen, wo diese mit 13 Milliarden Euro noch höher lagen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum konnten so viele Mischfonds zuletzt ihre Benchmark schlagen?

Mischfonds, also Investmentprodukte, die sowohl in Aktien als auch in Renten anlegen, haben sich in den vergangenen Jahren meist schlechter entwickelt als der breite Markt. Schon allein wegen den relativ hohen Verwaltungskosten blieb diese FondsKategorie regelmäßig hinter ihren Referenzindizes zurück. Umso erstaunlicher ist deshalb die Meldung, dass seit Jahresbeginn fast allen global investierenden Mischfonds das Kunststück gelungen ist, ihre Morningstar-Vergleichsindizes zu übertreffen. Morningstar-Analyst Ali Masarwah berichtet, dass diese Produkte in allen wichtigen Kategorien aus Sicht von Euro-Anlegern ihre Benchmarks übertroffen hätten – „teilweise sogar deutlich“, wie der FondsSpezialist betont.

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Gerd Bennewirtz: Welchen FondsFlaggschiffen hat Morningstar das Rating entzogen?

Mehreren milliardenschweren FondsFlaggschiffen von renommierten FondsGesellschaften hat Morningstar das Analysten-Rating entzogen. Die Analysten der FondsRatinggesellschaft stellen die Bewertung von bekannten FondsProdukten der Unternehmen Union Investment, Deutsche Asset Management, Carmignac und Ethenea ein. Der Grund dafür: Die Experten trauen den jeweiligen FondsManagern keine überdurchschnittlichen Leistungen mehr zu. Eingestellt wird ab dem 15. September beispielsweise die Bewertung des mehr als sechs Milliarden Euro schweren Ethna-Aktiv (WKN 764930, ISIN LU0136412771). weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum sind Mischfonds die großen Verlierer vom US-Wahlergebnis?

Die erste Woche an den Finanzmärkten nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten war äußerst volatil. An einen weniger als einen Tag dauernden Kursrücksetzer an den globalen Aktienmärkten schloss sich eine deutliche Aufwärtsbewegung an, die von der Hoffnung auf wirtschaftsstimulierende Maßnahmen der Trump-Administration getragen wurde. Doch völlig auf dem falschen Fuß erwischt wurde die FondsVariante der globalen Mischfonds, die nach dem „Trump-Schock“ ins Trudeln geriet. Wegen der kräftigen Kursverluste an den Anleihemärkten müssen sich Mischfonds-Anleger auf deutliche Einbußen bei der Wertentwicklung einstellen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was halten Sie von ETF-Dachfonds?

Neben dem Investment in aktiv verwaltete Fonds ist bei vielen Anlegern auch ein Trend hin zu ETFs (Exchange Traded Funds) zu verzeichnen, die oftmals mit einer günstigeren Gebührenstruktur aufwarten können. So entstand die Idee der ETF-Dachfonds, die Anleger als Mischfonds-Ersatz nutzen und die ihnen die Mühen der Asset Allokation abnehmen sollen. Doch sind diese Produkte von ihrer Gebührenstruktur her empfehlenswert? Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass ETF-Dachfonds niedrige Kosten und eine professionelle Vermögensverwaltung sinnvoll kombinieren – doch dem ist nicht so. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Rutschen die FondsGesellschaften in eine Existenzkrise?

Larry Fink, Mitgründer des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock aus den USA, sieht die FondsIndustrie mit ihren aktiv gemanagten Produkten in eine Existenzkrise steuern. Für die kommenden Monate prognostiziert er eine massive Verschiebung weg von aktiven Anlagen hin zu passiven Investmentstrategien. Die Gründe für die von Fink prognostizierte „Zeitenwende“, die zu einem Massensterben bei globalen Asset-Management-Anbietern führen dürfte: Zum einen die zunehmenden Schwierigkeiten vieler Investmentfirmen und FondsAnbieter, ihre Benchmark dauerhaft zu schlagen, zum anderen neue Regularien in den USA, die zu einer Bevorteilung passiver Investmentstrategien führen. weiter lesen…

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