Gerd Bennewirtz: Wie hoch sind die Verluste deutscher Investoren durch die Niedrigzinsphase?

Deutsche FondsInvestoren und Sparer sind sich zwar der Tatsache bewusst, kennen aber oft nicht die konkreten Zahlen: Die Null- und Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet sie Milliarden. Doch wie viel Euro sind es ganz genau, die Anlegern durch Mario Draghis Abschaffung einer positiven Verzinsung durch die Lappen gehen? Die DZ Bank hat nun eine Ausarbeitung zu diesem Thema vorgelegt, die mit furchteinflößenden Zahlen aufwartet: Die Einkommenseinbußen der privaten Haushalte im Vergleich zum „Normalzinsniveau“ haben sich in den letzten sieben Jahren auf fast 344 Milliarden Euro summiert. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kommt nun die nächste Schwächephase des Euro?

Kaum hatte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar von seinen zu Jahresbeginn verzeichneten Tiefstständen noch unter der 1,05er-Marke entfernt und eine Stabilisierungsphase eingelegt, da versetzte ihm EZB-Präsident Mario Draghi in der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank den nächsten Schlag: Draghi stellte eine weitere Steigerung der ohnehin schon maßlosen EZB-Geldpolitik in Aussicht und kündigte eine mögliche Ausweitung des Quantitative-Easing-Programms an. Länger als bisher geplant könnte die EZB die Märkte mit billigem Geld überschwemmen und zudem das Volumen der Anleihenkäufe nochmals erhöhen, so der Italiener. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was halten Sie vom EuGH-Urteil zum Staatsanleihenkauf der EZB?

Gerade erst hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass das vor rund drei Jahren von der EZB angekündigte Aufkaufprogramm von Staatsanleihen nicht gegen EU-Recht verstößt. Die von EZB-Präsident Mario Draghi in Aussicht gestellten „unbegrenzten“ Staatsanleihenkäufe von kriselnden Euroländern seien mit dem geldpolitischen Mandat der Zentralbank vereinbar und keine verbotene Staatsfinanzierung, befanden die Richter. Die auf dem Höhepunkt der Eurokrise im September 2012 angekündigten Maßnahmen zur Stützung der Einheitswährung, die so nie in die Praxis umgesetzt werden mussten, werden so im Nachhinein sanktioniert. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist ein baldiges Ende der EZB-Anleihenkäufe zu erwarten?

Erst wenige Monate ist es her, dass die Europäische Zentralbank ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm gestartet hat, um die Inflation in der Eurozone mit Gewalt nach oben zu drücken. Nun könnte EZB-Präsident Mario Draghi damit erste Probleme bekommen: Während die Preise im Euroraum zuerst einfach nicht steigen wollten, haben sie nun bereits kräftig an Fahrt aufgenommen. Noch im Januar 2015 sanken die Preise in der Euro-Zone gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 0,6 Prozent. Nun ist die EU-Inflationsrate im Mai erstmals in diesem Jahr wieder positiv. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Hat Mario Draghi die Wirkung des EZB-Anleihenkaufprogramms unterschätzt?

Seit rund fünf Wochen läuft das massive Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Für 60 Milliarden Euro monatlich erwirbt Mario Draghi Staatsanleihen und andere Schuldpapiere der Euro-Länder, um so die Inflationsrate der EU wieder in die Nähe der Zwei-Prozent-Marke zu bringen. Eigentlich sollen die Käufe bis September 2016 laufen und damit noch eine lange Zeit andauern – doch die heftige Reaktion der Märkte hat selbst Mario Draghi überrascht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Machen Ihnen die immer neuen DAX-Rekordstände Angst?

Gerade erst hat der DAX seinen jüngsten Kursanstieg noch einmal beschleunigt und ist am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch von 11.718 Punkten geklettert. Eine schwindelerregende Höhe und ein überaus rasanter Anstieg im bisherigen Jahresverlauf, in dem das wichtigste Kursbarometer für den deutschen Aktienmarkt rund 2.000 Punkte zulegen konnte. Jeder neue Rekordstand des Dax bekräftigt mich umso mehr in meiner Einschätzung, dass wir hier bald eine heftige Abwärtsbewegung sehen werden. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wann wird die EZB massive Staatsanleihenkäufe beginnen?

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht unmittelbar davor, umfangreiche Käufe von Staatsanleihen der EU-Mitgliedsländer zu beschließen. Bereits in der ersten geldpolitischen Sitzung des Jahres dürfte es soweit sein. EZB-Präsident Mario Draghi ist mittlerweile unter hohen Handlungsdruck geraten, nachdem die Aktienmärkte mit neuen Kurssteigerungen ein umfassendes Paket für Staatsanleihenkäufe längst vorweggenommen haben. Nun muss Draghi liefern, und sein großes Problem ist es, dass er die Märkte bereits mit einem zu geringen Volumen enttäuschen könnte. weiter lesen…

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