Gerd Bennewirtz: Wer sind die größten Gewinner und Verlierer der jüngsten BVI-Statistik?

Die jüngst veröffentlichte Investmentstatistik des Branchenverbands BVI für Mai kann einige klare Gewinner und Verlierer ausweisen. Die vom Bundesverband Investment und Asset Management zusammengestellten Zahlen zeigen, welche FondsGesellschaften zuletzt die größten Zuflüsse bzw. Abflüsse zu verzeichnen hatten. Auf der Gewinnerseite steht der genossenschaftliche FondsAnbieter Union Investment, der mit seinen Publikumsfonds allein im Mai 1,3 Milliarden Euro einsammeln konnte und damit seinen seit Jahresbeginn aufgebauten Vorsprung zur Konkurrenz weiter ausgebaut hat. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Hat sich der Ausblick für die FondsIndustrie verschlechtert?

Der Preiskampf mit ETF-Anbietern und Initiatoren von passiven Produkten fordert seinen Tribut: Geht es nach der neuesten Einschätzung der Ratingagentur Moody’s, so hat sich der Geschäftsausblick für die FondsIndustrie eingetrübt. Die Asset-Management-Branche steht derzeit gleich an mehreren Fronten unter Beschuss, wozu auch die teils enttäuschende Perfomanceentwicklung aktiv gemanagter Investmentprodukte zählt. Die Konsequenz für Moody’s: Die Agentur hat ihren Ausblick für die Asset-Management-Branche auf „negativ“ gesenkt. Es handelt sich um die erste Abstufung seit 2011, zuvor hatte die Einschätzung bei „stabil“ gelegen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum geht das Gesamtvermögen der größten FondsAnbieter zurück?

Wie aus einer gemeinsamen Studie des US-Wirtschaftsmagazins „Pension & Investments“ und dem Beratungsunternehmen Willis Towers Watson hervorgeht, ist das Gesamtvermögen der weltweit 500 größten FondsAnbieter im Jahre 2015 erstmals seit vier Jahren gesunken. Der Analyse zufolge verwalteten die Branchenriesen aus dem FondsGeschäft zusammen rund 76,7 Billionen US-Dollar – ein Minus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Ende des Jahres 2014. Neigen sich die „goldenen Zeiten“ für die Titanen der FondsBranche also ihrem Ende zu? weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum stocken große FondsAnbieter ihre Notfall-Reserven auf?

Offenbar erwarten einige der größten FondsGesellschaften weltweit bald heftige Marktturbulenzen und rüsten sich deshalb mit deutlich erhöhten Barreserven für den Notfall. Die „Financial Times“ berichtet, dass mehrere große Asset Manager ihre Kreditlinien bei den Banken aufgestockt haben und sich mit Mega-Dispokrediten für eventuelle Kapitalabflüsse wappnen. Tritt der Extremfall ein und ziehen Kunden plötzlich hohe Summen aus den dort gemanagten Fonds ab, können sich die FondsGesellschaften schnell Milliarden besorgen und so die Mittelabflüsse ihrer Kunden abfedern. Zu den bekanntesten FondsHäusern, die zuletzt ihre Kreditlinien bei den Banken deutlich ausgeweitet haben, zählen etwa die US-Anbieter Vanguard und Franklin Templeton. Informationen der „Financial Times“ zufolge handelte etwa Vanguard mit seinen Banken aus, im Notfall bis zu drei Milliarden US-Dollar an Kredit zu erhalten – das sind 200 Millionen US-Dollar mehr als vor einem Jahr. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum verzeichnen Mischfonds so hohe Kapitalabflüsse?

Die neueste Statistik des deutschen FondsVerbands BVI bringt es an den Tag: Während Anleger generell weiter gewillt sind, hohe Kapitalzuflüsse in Investmentfonds zu tätigen, stehen die Mischfonds auf der Verliererseite. So flossen der FondsBranche insgesamt im Juli 2016 netto 4,8 Milliarden Euro zu, allerdings zogen Investoren aus Mischfonds netto 1,1 Milliarden Euro ab. Dies ist kein Pappenstiel, und auch für den gesamten Zeitraum seit Jahresbeginn sieht es schlecht für die einstmals so beliebten Mischfonds-Produkte aus: Im bisherigen Jahresverlauf 2016 zogen Anleger dort 1,7 Milliarden Euro ab. Wie der BVI in seiner Studie weiter berichtet, sind knapp zwei Drittel der Abflüsse der ersten sieben Monate des Jahres bei Mischfonds auf den Monat Juli entfallen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Gewinnen Schwellenländerfonds wieder an Beliebtheit?

Auf der Suche nach attraktiven Investment- und Renditemöglichkeiten wenden sich Investoren wieder verstärkt Aktienfonds aus den Emerging Markets zu. In Europa und den USA investierte FondsProdukte haben hingegen mit Kapitalabflüssen zu kämpfen – nach einer über siebenjährigen Haussephase sind die dortigen Bewertungen auf ein sehr hohes Niveau angestiegen. Daten des FondsAnalysehauses EPFR belegen, dass Aktienfonds mit Fokus auf die aufstrebenden Volkswirtschaften die höchsten Zuflüsse seit mehr als einem Jahr verbuchen können. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Verlieren Aktienfonds an Beliebtheit?

Im April und Mai 2016 waren Aktienfonds äußerst unbeliebt bei internationalen Anlegern – angesichts des hohen Bewertungsniveaus und der fehlenden Kursfantasie nach einer fast siebenjährigen Hausse zogen Investoren insgesamt 7,4 Milliarden US-Dollar aus Aktienfonds ab, wie das Finanzportal Marketwatch.com berichtet. Die Kapitalabflüsse trafen vor allem aktiv verwaltete Aktienfonds, während die freigewordenen Gelder überwiegend in Renten- und Rohstoff-Produkte flossen, so das US-Portal weiter. Die zunehmende Unbeliebtheit von Aktien wird auch an den konkreten Zahlen offenbar: Fonds, die auf Dividenden- oder Wachstumstitel setzen, verzeichneten die stärksten Abflüsse seit August 2011. weiter lesen…

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