Gerd Bennewirtz: Wie stark belastet die Angst vor einem Handelskrieg die Stimmung der Anleger?

Die Angst der Investoren, der mit der Ankündigung von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium begonnene „Handelskrieg“ durch US-Präsident Donald Trump könne immer weiter eskalieren, drückt nachhaltig auf die Stimmung an den internationalen Börsen. Eine von der Bank of America Merrill Lynch durchgeführte Umfrage unter FondsManagern bestätigt dies. Viele Investoren fürchten sich vor einer weiteren Ausweitung des Handelskriegs-Szenarios, weshalb die US-Bank mit einem Rückgang bei den Aktienkäufen kalkuliert. In ihrer jüngsten Umfrage hatte die Bank of America Merrill Lynch FondsManager aus aller Welt befragt, die zusammen mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Anlegergeld verwalten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kündigt das hohe Shiller-KGV den nächsten Crash an?

Auch das neue Börsenjahr 2018 hat so begonnen, wie das alte endete: Mit weiteren Kursgewinnen der wichtigsten US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500. Die nun im neunten Jahr befindliche Hausse geht damit weiter – doch Skeptiker sehen längst Gründe dafür, dass der aktuelle Aufschwung in den letzten Zügen liegt. Ein wichtiges Argument: Das Shiller-KGV des US-Aktienmarktes liegt in diesen Tagen sogar höher als im Jahr 1929, also kurz vor dem legendären Börsencrash. Nur Ende der 1990er-Jahre hatte die Kennzahl einen noch höheren Wert erreicht – unmittelbar danach platzte die Blase der Internet-Unternehmen mit einem lauten Knall. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was sind die wichtigsten Marktrisiken für 2018?

Zum Jahresende 2017 liegt die Mehrzahl der internationalen Aktienbörsen im Plus, auch wenn einzelne Gewinnmitnahmen die Kurse drücken. Trotz dieser insgesamt freundlichen Entwicklung ist der Ausblick für die globalen Aktienmärkte im kommenden Jahr alles andere als rosig – ein extrem hohes Bewertungsniveau ist mit sich verstärkenden Risiken gekoppelt. Was sind die Schlüsselrisiken für das neue Börsenjahr 2018? Hans Bevers, Chefvolkswirt von Degroof Petercam, sieht innerhalb eines positiven Gesamtbildes für die Weltwirtschaft diverse Gefahren für Konjunktur und Finanzmärkte. Dazu zählen dem Marktstrategen zufolge etwa die hohen Aktienbewertungen in Europa und in den USA. Falls Anleger nervös werden, drohe eine deutliche Korrektur an den Börsen, prognostiziert Bevers. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was dürfen Anleger vom Notenbanktreffen in Jackson Hole erwarten?

Vom 24. bis 26. August 2017 treffen sich die Notenbanker der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Dort findet das Economic Symposium der Federal Reserve Bank von Kansas City statt. Was können Investoren von diesem besonders hochkarätig besetzten Treffen erwarten in einer Zeit, in der die Niedrigzinspolitik der Notenbanken erste Anzeichen eines allmählichen Auslaufens zeigt? Fabrizio Quirighetti, Chief Investment Officer bei Syz AM, vergleicht die aktuelle Zeit mit der Phase von 2004 bis 2006. Auch damals begannen die größten Notenbanken, ihre Geldpolitik zu normalisieren. Zuvor hatten sie eine extrem entgegenkommende Geldpolitik betrieben, um die Effekte der geplatzten Internetblase zu dämpfen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie hoch sind die Verluste deutscher Investoren durch die Niedrigzinsphase?

Deutsche FondsInvestoren und Sparer sind sich zwar der Tatsache bewusst, kennen aber oft nicht die konkreten Zahlen: Die Null- und Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet sie Milliarden. Doch wie viel Euro sind es ganz genau, die Anlegern durch Mario Draghis Abschaffung einer positiven Verzinsung durch die Lappen gehen? Die DZ Bank hat nun eine Ausarbeitung zu diesem Thema vorgelegt, die mit furchteinflößenden Zahlen aufwartet: Die Einkommenseinbußen der privaten Haushalte im Vergleich zum “Normalzinsniveau“ haben sich in den letzten sieben Jahren auf fast 344 Milliarden Euro summiert. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie kritisch ist das Niveau des Shiller-KGV zu werten?

Den nächsten Börsencrash exakt vorherzusagen, das kann man von keiner noch so guten Kennzahl verlangen. Trotzdem stimmt es viele Investoren zu recht bedenklich, dass das Shiller-KGV für US-Aktien weit über seinem historischen Durchschnitt liegt. Chartexperten sehen den Stand als einen Hinweis auf einen bald bevorstehenden massiven Kurssturz, und viele Anlageprofis sind alarmiert. Das Shiller-KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) liefert eine Aussage darüber, ob einzelne Aktienmärkte mittelfristig betrachtet eher günstig oder eher teuer sind. Zu diesem Zweck wird der Börsenwert bzw. die Marktkapitalisierung eines bestimmten Index zu den gesamten Erträgen von dessen Mitglieds-Unternehmen in Relation gesetzt. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum sind Mischfonds die großen Verlierer vom US-Wahlergebnis?

Die erste Woche an den Finanzmärkten nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten war äußerst volatil. An einen weniger als einen Tag dauernden Kursrücksetzer an den globalen Aktienmärkten schloss sich eine deutliche Aufwärtsbewegung an, die von der Hoffnung auf wirtschaftsstimulierende Maßnahmen der Trump-Administration getragen wurde. Doch völlig auf dem falschen Fuß erwischt wurde die FondsVariante der globalen Mischfonds, die nach dem “Trump-Schock” ins Trudeln geriet. Wegen der kräftigen Kursverluste an den Anleihemärkten müssen sich Mischfonds-Anleger auf deutliche Einbußen bei der Wertentwicklung einstellen. weiter lesen…