Gerd Bennewirtz: Ist die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der EU zuletzt gestiegen?

Es ist nicht nur das italienische Referendum am 4. Dezember, das den Investoren in der Eurozone Kopfzerbrechen bereitet und neue Ängste über einen Zerfall der europäischen Währungsunion befeuert. Auch die Austrittswahrscheinlichkeit anderer EU-Länder ist jüngst rapide angestiegen, wie eine Investoren-Umfrage des Researchhauses Sentix belegt. Am höchsten veranschlagt wird auf Basis des „Sentix Euro Break-up Index“ weiter die Austrittswahrscheinlichkeit Italiens aus der EU, die aktuell auf 19,3 Prozent angestiegen ist und damit den höchsten jemals in der Sentix-Umfrage gemessenen Wert für das Land erreicht hat. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wird 2016 ein Jahr der Staatspleiten?

Das gerade begonnene Jahr 2016 könnte ein Jahr werden, das durch Staatsbankrotte und die Zahlungsunfähigkeit diverser Staaten gekennzeichnet ist. Diese Ansicht vertritt die bekannte Harvard-Ökonomin Carmen Reinhardt. Wie diese völlig zu Recht betont, befinden sich zahlreiche Entwicklungs- und Schwellenländer in einer historischen Krise. Reinhart, die Professorin an der Harvard University’s Kennedy School of Government ist, sieht schon zu Beginn des Jahres wachsende Schuldenprobleme und die drohende Zahlungsunfähigkeit bei einigen Ländern voraus. In erster Linie sind hier die ölfördernden Nationen zu nenne, die durch rasant abstürzende Rohölpreise in Bedrängnis geraten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was bedeutet die Griechenland-Pleite für einzelne Hedgefonds?

Marktinsider munkeln, dass einige Hedgefonds, insbesondere aus den USA, im Rahmen des Realität annehmenden griechischen Staatsbankrotts Verluste in Milliardenhöhe erlitten haben. Rund zehn Milliarden US-Dollar sollen es sein, die HedgefondsManager angesichts des Zahlungsausfalls Griechenlands abschreiben müssen. Marktkenner berichten, dass einige Größen der Branche richtig hohe Wetten auf eine Einigung im griechischen Schuldenstreit abgeschlossen haben. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was halten Sie vom EuGH-Urteil zum Staatsanleihenkauf der EZB?

Gerade erst hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass das vor rund drei Jahren von der EZB angekündigte Aufkaufprogramm von Staatsanleihen nicht gegen EU-Recht verstößt. Die von EZB-Präsident Mario Draghi in Aussicht gestellten „unbegrenzten“ Staatsanleihenkäufe von kriselnden Euroländern seien mit dem geldpolitischen Mandat der Zentralbank vereinbar und keine verbotene Staatsfinanzierung, befanden die Richter. Die auf dem Höhepunkt der Eurokrise im September 2012 angekündigten Maßnahmen zur Stützung der Einheitswährung, die so nie in die Praxis umgesetzt werden mussten, werden so im Nachhinein sanktioniert. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Soll die EZB Ramschpapiere aus Griechenland und Zypern aufkaufen?

Die Hinweise verdichten sich, dass EZB-Präsident Mario Draghi zur Überwindung der Kreditklemme im Euroraum dazu übergehen will, Anleihen von geringer Bonität aus Griechenland und Zypern, sogenannte „Ramschpapiere“, aufzukaufen. Ein waghalsiges Manöver der EU-Zentralbank, das nicht nur deutschen Investoren und allen Steuerzahlern aus der Bundesrepublik missfallen dürfte.

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Gerd Bennewirtz: Stimmt es, dass deutsche Banken hohe Kredite an Zypern ausgegeben haben?

Deutsche Anleger und Sparer wissen: Zypern ist eine kleine Mittelmeerinsel, deren Wirtschaftsleistung lediglich rund 0,2 Prozent der der gesamten Eurozone ausmacht. Kein Land, von dem man erwarten würde, dass deutsche Banken dort hohe Kredite vergeben haben. Doch die Realität sieht anders aus: Die deutschen Banken haben milliardenschwere Forderungen an die zyprische Wirtschaft. weiter lesen…

Gerd Bennwirtz: Sind antizyklische Investitionen weiter aussichtsreich?

Langfristig angelegte Studien zeigen: Anleger, die antizyklisch agieren und sich zuvor sehr schlecht gelaufene Fonds und Märkte ins Depot legen, schneiden auf Dauer weit besser ab als Investoren, die den gerade aktuellen Börsentrends hinterherlaufen und prozyklisch agieren. Der Grund: Die „Verliererbörsen“ entwickeln sich im darauffolgenden Jahr oft besonders gut. Ein aktuelles Beispiel: Der griechische Leitindex Athex Composite Share konnte im Jahresverlauf 2012 um fast 34 Prozent zulegen und gehörte damit zu den zehn besten Märkten weltweit.

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