Gerd Bennewirtz: Ist die Börsenkorrektur nicht längst überfällig

Über neun Jahre ist sie nun alt, die Börsenhausse an den wichtigsten globalen Aktienmärkten, die DAX, Dow Jones und S&P 500 auf immer neue Höchststände getrieben hat. Von kleineren Kursrücksetzern einmal abgesehen, hat sich der Aufwärtstrend trotz hoher Bewertungsniveaus immer weiter fortgesetzt. Ist es deshalb nicht längst Zeit für eine größere Korrektur? Peter Oppenheimer, Chefstratege von Goldman Sachs, erwartet für das neue Jahr eigentlich keinen Börsencrash. In einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) gibt der Marktexperte jedoch zu, dass ihm das aktuelle Börsenszenario allmählich unheimlich wird: “Wir erleben gerade einen der längsten Zeiträume seit den 1930er Jahren ohne eine Korrektur, die Kurse haben selten so wenig geschwankt”, führt Oppenheimer aus. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie konnten sich aktive gegenüber passiven Fonds seit Jahresbeginn entwickeln?

Die Ansicht, passive Indexfonds (ETFs) würden in ihrer Wertentwicklung ähnlich gut wie die aktiv gemanagten FondsProdukte abschneiden, hat sich in den ersten Monaten des laufenden Jahres als Irrglaube erwiesen. Wie eine aktuelle Studie des Researchanbieters Morningstar berichtet, hat fast die Hälfte aller aktiv gemanagten Portfolios in den USA seit Jahresbeginn ihren Vergleichsindex übertroffen. Dies ist das beste Ergebnis aktiv gemanagter Investmentfonds seit dem Jahre 2009 und kann angesichts des vorherrschenden Trends zur Umschichtung in passive Produkte als „Überraschungserfolg“ gelten.

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Gerd Bennewirtz: Warum meiden viele Deutsche immer noch Aktien?

Angesichts von Niedrigzinspolitik und kaum wahrnehmbaren Renditen auf Festgeldkonten und Sparbüchern ist es eigentlich kaum zu glauben, aber dennoch wahr: Rund drei Viertel der Deutschen lagern ihr Vermögen weiterhin auf Tagesgeldkonten und Sparbüchern und wollen auch in den kommenden zwölf Monaten in keine andere Anlageklasse investieren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine von Goldman Sachs in Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführte Studie, die das Anlageverhalten in Deutschland untersucht und jetzt ihre Ergebnisse präsentiert hat.

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Gerd Bennewirtz: Wie tief kann der Euro noch fallen?

Gerade vier Monate ist es her, da stand der EUR/USD-Kurs kurz davor, die 1,40er-Marke zu überspringen. Doch Zweifel an der Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung im Euroraum sowie insbesondere die geldpolitische Ausrichtung der Europäischen Zentralbank (EZB), die den Leitzins auf ein neues Rekordtief von 0,05 Prozent absenkte und zudem den Strafzins für Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB verdoppelte, setzten die europäische Einheitswährung unter massiven Abgabedruck.

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