Gerd Bennewirtz: Was sind die wichtigsten Marktrisiken für 2018?

Zum Jahresende 2017 liegt die Mehrzahl der internationalen Aktienbörsen im Plus, auch wenn einzelne Gewinnmitnahmen die Kurse drücken. Trotz dieser insgesamt freundlichen Entwicklung ist der Ausblick für die globalen Aktienmärkte im kommenden Jahr alles andere als rosig – ein extrem hohes Bewertungsniveau ist mit sich verstärkenden Risiken gekoppelt. Was sind die Schlüsselrisiken für das neue Börsenjahr 2018? Hans Bevers, Chefvolkswirt von Degroof Petercam, sieht innerhalb eines positiven Gesamtbildes für die Weltwirtschaft diverse Gefahren für Konjunktur und Finanzmärkte. Dazu zählen dem Marktstrategen zufolge etwa die hohen Aktienbewertungen in Europa und in den USA. Falls Anleger nervös werden, drohe eine deutliche Korrektur an den Börsen, prognostiziert Bevers. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was dürfen Anleger vom Notenbanktreffen in Jackson Hole erwarten?

Vom 24. bis 26. August 2017 treffen sich die Notenbanker der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Dort findet das Economic Symposium der Federal Reserve Bank von Kansas City statt. Was können Investoren von diesem besonders hochkarätig besetzten Treffen erwarten in einer Zeit, in der die Niedrigzinspolitik der Notenbanken erste Anzeichen eines allmählichen Auslaufens zeigt? Fabrizio Quirighetti, Chief Investment Officer bei Syz AM, vergleicht die aktuelle Zeit mit der Phase von 2004 bis 2006. Auch damals begannen die größten Notenbanken, ihre Geldpolitik zu normalisieren. Zuvor hatten sie eine extrem entgegenkommende Geldpolitik betrieben, um die Effekte der geplatzten Internetblase zu dämpfen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie hoch sind die Verluste deutscher Investoren durch die Niedrigzinsphase?

Deutsche FondsInvestoren und Sparer sind sich zwar der Tatsache bewusst, kennen aber oft nicht die konkreten Zahlen: Die Null- und Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet sie Milliarden. Doch wie viel Euro sind es ganz genau, die Anlegern durch Mario Draghis Abschaffung einer positiven Verzinsung durch die Lappen gehen? Die DZ Bank hat nun eine Ausarbeitung zu diesem Thema vorgelegt, die mit furchteinflößenden Zahlen aufwartet: Die Einkommenseinbußen der privaten Haushalte im Vergleich zum “Normalzinsniveau“ haben sich in den letzten sieben Jahren auf fast 344 Milliarden Euro summiert. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was spricht 2017 alles für einen steigenden Goldpreis?

Insgesamt war 2016 für Goldinvestoren kein schlechtes Jahr – auch wenn die Preisentwicklung teils sehr volatil verlief. Wer aber rechtzeitig zu Jahresbeginn eingestiegen war und insbesondere auf die Aktien von Goldproduzenten und Minenwerte gesetzt hatte, konnte sich über ansehnliche Gewinne freuen. Wie ist der Ausblick für den Goldpreis in 2017 einzuschätzen? Nicht nur der World Gold Council sieht eine Reihe von Indizien dafür, dass das glänzende Edelmetall wieder zurück zu alten Höhen finden könnte. Dazu gehören die Verunsicherung wegen des bevorstehenden Brexits, die Angst vor den wirtschaftspolitischen Entscheidungen von Donald Trump und nicht zuletzt die anhaltend niedrigen Zinsen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Extremmaßnahmen könnten die globalen Notenbanken noch ergreifen?

Nun ist es vorbei, dass hochkarätig besetzte Treffen der internationalen Notenbanker im US-Luftkurort Jackson Hole. Hier loteten Fed-Präsidentin Janet Yellen und ihre Kollegen aus dem Bereich der weltweiten Notenbanken aus, welche Möglichkeiten es für die Geldpolitik überhaupt noch gibt in einer Zeit, die durch Negativzins, Liquiditätsflut, Mini-Inflation und schwaches Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist. Wer glaubt, die globalen Notenbanker würden vor einer Welt fehlender Zinsen und wirkungsloser Liquiditätsprogramme kapitulieren, sah sich getäuscht. Denn ganz im Gegenteil wurden die Optionen besprochen, die existieren, wenn die „normale“ Geldpolitik augenscheinlich die Grenze des Machbaren erreicht hat. So diskutierte man neue Rettungs- und Notmaßnahmen, die selbst dann noch Inflation und Konsum anheizen sollen, wenn eigentlich gar nichts mehr geht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kommt nun die nächste Schwächephase des Euro?

Kaum hatte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar von seinen zu Jahresbeginn verzeichneten Tiefstständen noch unter der 1,05er-Marke entfernt und eine Stabilisierungsphase eingelegt, da versetzte ihm EZB-Präsident Mario Draghi in der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank den nächsten Schlag: Draghi stellte eine weitere Steigerung der ohnehin schon maßlosen EZB-Geldpolitik in Aussicht und kündigte eine mögliche Ausweitung des Quantitative-Easing-Programms an. Länger als bisher geplant könnte die EZB die Märkte mit billigem Geld überschwemmen und zudem das Volumen der Anleihenkäufe nochmals erhöhen, so der Italiener. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist der Wirtschaftsboom in Deutschland vorbei?

Der deutschen Wirtschaft scheint allmählich die Puste auszugehen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose deutlich reduziert und beurteilen die Konjunktur in Deutschland zunehmend skeptischer. Auch das Herbstgutachten der Bundesregierung sieht die ökonomische Lage kritischer und geht nur noch von einem BIP-Wachstum von 1,3 Prozent im laufenden Jahr und einem nochmals schwächeren Plus von 1,2 Prozent in 2015 aus. weiter lesen…