Gerd Bennewirtz: Warum stocken große FondsAnbieter ihre Notfall-Reserven auf?

Offenbar erwarten einige der größten FondsGesellschaften weltweit bald heftige Marktturbulenzen und rüsten sich deshalb mit deutlich erhöhten Barreserven für den Notfall. Die „Financial Times“ berichtet, dass mehrere große Asset Manager ihre Kreditlinien bei den Banken aufgestockt haben und sich mit Mega-Dispokrediten für eventuelle Kapitalabflüsse wappnen. Tritt der Extremfall ein und ziehen Kunden plötzlich hohe Summen aus den dort gemanagten Fonds ab, können sich die FondsGesellschaften schnell Milliarden besorgen und so die Mittelabflüsse ihrer Kunden abfedern. Zu den bekanntesten FondsHäusern, die zuletzt ihre Kreditlinien bei den Banken deutlich ausgeweitet haben, zählen etwa die US-Anbieter Vanguard und Franklin Templeton. Informationen der „Financial Times“ zufolge handelte etwa Vanguard mit seinen Banken aus, im Notfall bis zu drei Milliarden US-Dollar an Kredit zu erhalten – das sind 200 Millionen US-Dollar mehr als vor einem Jahr. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Renditeerwartungen haben deutsche Privatanleger in 2015?

Nach mehreren guten bis sehr guten Anlagejahren haben deutsche Investoren offensichtlich erkannt, dass sie ihre Renditevorstellungen zurückschrauben müssen. Zu dieser Erkenntnis kommt der „Global Investor Sentiment Survey“, eine jährliche Umfrage des FondsAnbieters Franklin Templeton unter Privatanlegern weltweit. Die Quintessenz der Studie: 67 Prozent der der deutschen Umfrage-Teilnehmer rechnen für 2015 mit einer Rendite ihrer Geldanlage zwischen einem und fünf Prozent. Diese im Verhältnis zu anderen europäischen Investoren vergleichsweise geringe Renditeerwartung wird von 23 Prozent der deutschen Investoren übertroffen, die für ihre Geldanlagen in 2015 eine jährliche Rendite zwischen sechs und zehn Prozent erwarten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was ist für Sie ein zweites gutes Beispiel für einen FondsKlassiker?

Der Templeton Growth Fund (WKN 971025, ISIN US8801991048) ist für mich ein absoluter Klassiker unter den internationalen Aktienfonds. Das Investmentprinzip der gründlichen Bottom-up-Analyse ist es, das den Templeton Growth Fund bekannt und so erfolgreich gemacht hat. Obwohl er „Growth“ in seinem Namen führt, ist er auf „Value“-Titel fokussiert.

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Gerd Bennewirtz: Wer hat seitens der ausländischen Fondsgesellschaften die Fondsführerschaft?

Die Fondsführerschaft zu erlangen und dies auch noch auf fremdem Terrain, ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Fondsführerschaft ist nicht gleichzusetzen mit Publikumserfolg. In Deutschland gibt es Investmentfonds seit 1950. Das rechtliche Privileg geschützter Sondervermögen kam 1957 hinzu. Doch der Knoten beim Kaufen von ausländischen Fonds platzte erst 1969, als Pioneer das europäische Publikum eroberte.

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