Gerd Bennewirtz: Wie zerstören negative Realrenditen das Vermögen der Deutschen?

Geahnt haben es Deutschlands Investoren schon lange, nun aber ist es amtlich: Die fortgesetzte Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt bei ihnen für einen realen Vermögensverlust. Dies zeigt sich unmissverständlich in der negativen Gesamtrendite, die die deutschen Sparer und Anleger im ersten Quartal 2018 erzielten. Konkret bedeutet dies, dass der reale Wert des Spar- und Anlagevermögens der Deutschen nach Abzug der aktuellen Inflationsrate zum ersten Mal seit sechs Jahren zurückgegangen ist. Die goldene Zeit für deutsche Sparer, in der sie ihr Vermögen stetig mehren konnten, ist damit endgültig vorbei.

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Gerd Bennewirtz: Was ist aus Ihrer Sicht das beste Produkt für die Altersvorsorge?

Das beste Produkt für die Altersvorsorge ist individuell und flexibel. Wie anspruchsvoll diese Merkmale sind, zeigt ein Test der beliebtesten Altersvorsorgeprodukte: 60 Prozent der Deutschen favorisieren das Eigenheim (1.), 36 Prozent die private Rentenversicherung (2.), 29 Prozent die Lebensversicherung (3.), 23 Prozent die Riesterrente (4.) und 17 Prozent den Bausparvertrag (5.). Mit 10 Prozent belegen Aktien und Aktienfonds Platz 7. Keines dieser Produkte ist von der Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise verschont geblieben.

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Gerd Bennewirtz: Können Sie mir mit einfachen Worten erklären, was ein Fonds ist?

Was ein Fonds ist, weiß niemand besser als ihr Erfinder. Er hieß Abraham van Ketwich und gründete 1774 den Fonds „Eintracht macht stark“. Ketwich hatte gerade einen Börsenkrach erlebt. Seine Erfahrung war, dass mehrere Investoren, die ein großes Kapital zusammentragen, an bessere Kapitalanlagen kommen als einzelne mit wenigen Mitteln. Der zweite Fonds von 1776 hieß „Vorteilhaft und Vorsichtig“.

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Gerd Bennewirtz: Wer hat seitens der ausländischen Fondsgesellschaften die Fondsführerschaft?

Die Fondsführerschaft zu erlangen und dies auch noch auf fremdem Terrain, ist eine extrem anspruchsvolle Aufgabe. Fondsführerschaft ist nicht gleichzusetzen mit Publikumserfolg. In Deutschland gibt es Investmentfonds seit 1950. Das rechtliche Privileg geschützter Sondervermögen kam 1957 hinzu. Doch der Knoten beim Kaufen von ausländischen Fonds platzte erst 1969, als Pioneer das europäische Publikum eroberte.

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Gerd Bennewirtz: Wann wird Ihr FondsBuch erscheinen?

Das FondsBuch soll sein wie guter Wein: In Ruhe gereift, mit Augenmaß ausgebaut und mit vollem Buket. Prominente Vorgänger wie Anke Dembowski und Egon Wachtendorf haben mit ihren Büchern rund um das Thema Fonds beim Publikum den Boden bereitet.

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Gerd Bennewirtz: Was hat Pfingsten mit Pfongs (Fonds) zu tun?

Im Rheinland spricht man beides mit „Pf“ vorne und „ngs“ hinten aus. Bevor nun die Erfinder des Hochdeutschen aus dem Hannoverschen milde lächeln, sei gesagt:

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Frage an Gerd Bennewirtz: Stimmt es, dass Sie ein FondsBuch schreiben?

Ja, grundsätzlich stimmt das. Das FondsBuch wird eine kritische Würdigung der FondsIndustrie in Deutschland der letzten Jahrzehnte sein, insbesondere mit Blick auf Frankfurter FondsPlattformen. Themen sind zum Beispiel die Abhängigkeit der Bankberater von konzerneigenen Produkten, die mangelnde Pflege, die Kapitalanlagegesellschaften ihren FondsKlassikern angedeihen lassen, oder die Auswirkungen der „europäischen Karte“, die viele deutsche FondsGesellschaften in Luxemburg, Liechtenstein oder Dublin ausgespielt haben.

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