Gerd Bennewirtz: Ist die Börsenkorrektur nicht längst überfällig

Über neun Jahre ist sie nun alt, die Börsenhausse an den wichtigsten globalen Aktienmärkten, die DAX, Dow Jones und S&P 500 auf immer neue Höchststände getrieben hat. Von kleineren Kursrücksetzern einmal abgesehen, hat sich der Aufwärtstrend trotz hoher Bewertungsniveaus immer weiter fortgesetzt. Ist es deshalb nicht längst Zeit für eine größere Korrektur? Peter Oppenheimer, Chefstratege von Goldman Sachs, erwartet für das neue Jahr eigentlich keinen Börsencrash. In einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) gibt der Marktexperte jedoch zu, dass ihm das aktuelle Börsenszenario allmählich unheimlich wird: “Wir erleben gerade einen der längsten Zeiträume seit den 1930er Jahren ohne eine Korrektur, die Kurse haben selten so wenig geschwankt”, führt Oppenheimer aus. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was spricht 2017 alles für einen steigenden Goldpreis?

Insgesamt war 2016 für Goldinvestoren kein schlechtes Jahr – auch wenn die Preisentwicklung teils sehr volatil verlief. Wer aber rechtzeitig zu Jahresbeginn eingestiegen war und insbesondere auf die Aktien von Goldproduzenten und Minenwerte gesetzt hatte, konnte sich über ansehnliche Gewinne freuen. Wie ist der Ausblick für den Goldpreis in 2017 einzuschätzen? Nicht nur der World Gold Council sieht eine Reihe von Indizien dafür, dass das glänzende Edelmetall wieder zurück zu alten Höhen finden könnte. Dazu gehören die Verunsicherung wegen des bevorstehenden Brexits, die Angst vor den wirtschaftspolitischen Entscheidungen von Donald Trump und nicht zuletzt die anhaltend niedrigen Zinsen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Extremmaßnahmen könnten die globalen Notenbanken noch ergreifen?

Nun ist es vorbei, dass hochkarätig besetzte Treffen der internationalen Notenbanker im US-Luftkurort Jackson Hole. Hier loteten Fed-Präsidentin Janet Yellen und ihre Kollegen aus dem Bereich der weltweiten Notenbanken aus, welche Möglichkeiten es für die Geldpolitik überhaupt noch gibt in einer Zeit, die durch Negativzins, Liquiditätsflut, Mini-Inflation und schwaches Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist. Wer glaubt, die globalen Notenbanker würden vor einer Welt fehlender Zinsen und wirkungsloser Liquiditätsprogramme kapitulieren, sah sich getäuscht. Denn ganz im Gegenteil wurden die Optionen besprochen, die existieren, wenn die „normale“ Geldpolitik augenscheinlich die Grenze des Machbaren erreicht hat. So diskutierte man neue Rettungs- und Notmaßnahmen, die selbst dann noch Inflation und Konsum anheizen sollen, wenn eigentlich gar nichts mehr geht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wird die US-Zinswende auf 2016 verschoben?

Im Laufe des Jahres 2015 wird die US-Zinswende kommen und die Fed die erste Leitzinsanhebung vornehmen – so der offizielle Konsens der Marktbeobachter, wie er sich über viele Monate darstellte. Doch passiert ist bislang überhaupt nichts, auch in der jüngsten US-Notenbanksitzung im September wurde keinerlei Zinserhöhung vorgenommen. Damit läuft der Fed allmählich die Zeit davon, will sie wirklich noch in diesem Jahr den Ausstieg aus der extremen Niedrigzinspolitik einläuten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kommen jetzt großvolumige EZB-Anleihenkäufe?

EZB-Präsident Mario Draghi hat durch seine jüngsten Äußerungen auf dem Notenbankertreffen im US-amerikanischen Jackson Hole die Erwartungen weiter verfestigt, dass die Europäische Zentralbank großvolumige Bondkäufe nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed durchführen wird. Seine Einschätzung, dass sich der Preisausblick für die Eurozone weiter verschlechtert habe, wird von Marktteilnehmern so interpretiert, dass die Wahrscheinlichkeit für eine quantitative Lockerung (QE) zugenommen hat.

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Gerd Bennewirtz: Machen die jüngsten Inflationsdaten EZB-Marktinterventionen wahrscheinlicher?

Nach den jüngsten Diskussionen über eine möglicherweise für den Euroraum drohende Deflation wurden die Inflationszahlen für April mit besonderer Spannung erwartet. Nun ist es amtlich: Die Inflation in der Euro-Zone ist im April wieder leicht gestiegen. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch bekanntgab, legte die Teuerung in der Eurozone auf Jahressicht um 0,7 Prozent zu. Im März hatte die Inflationsrate lediglich 0,5 Prozent betragen. Positiv an diesen Zahlen ist, dass sich das Deflationsrisiko wieder verringert und die Teuerungsrate etwas angezogen hat. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Soll die EZB Anleihenkäufe nach dem Vorbild der Fed durchführen?

Trotz ansteigender Deflationsrisiken hat die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrem letzten geldpolitischen Treffen den Leitzins in der Eurozone bei 0,25 Prozent belassen. Einzelne Investoren hatten eine weitere Senkung des EU-Leitzinses erwartet, nachdem die Inflationsrate in der Eurozone im März auf das Rekordtief von 0,50 Prozent abgerutscht war. Als Inflationsziel für den Euroraum gilt ein Wert von knapp unter 2,0 Prozent, weshalb Spekulationen am Markt aufkamen, die EZB plane nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed umfangreiche Anleihenkäufe zur Deflationsbekämpfung.

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