Gerd Bennewirtz: Wie zerstören negative Realrenditen das Vermögen der Deutschen?

Geahnt haben es Deutschlands Investoren schon lange, nun aber ist es amtlich: Die fortgesetzte Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sorgt bei ihnen für einen realen Vermögensverlust. Dies zeigt sich unmissverständlich in der negativen Gesamtrendite, die die deutschen Sparer und Anleger im ersten Quartal 2018 erzielten. Konkret bedeutet dies, dass der reale Wert des Spar- und Anlagevermögens der Deutschen nach Abzug der aktuellen Inflationsrate zum ersten Mal seit sechs Jahren zurückgegangen ist. Die goldene Zeit für deutsche Sparer, in der sie ihr Vermögen stetig mehren konnten, ist damit endgültig vorbei.

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Gerd Bennewirtz: Gefährdet Trumps Handelspolitik das weltweite Wirtschaftswachstum?

Kann die vom neuen US-Präsidenten Donald Trump angekündigte Wende in der US-Handelspolitik negative Konsequenzen für die Weltwirtschaft haben? Auf jeden Fall, so die Einschätzung der Europäischen Zentralbank, die in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Wirtschaftsbericht harsche Kritik an den Plänen der neuen US-Regierung übt. Es gebe erhebliche politische Unsicherheit hinsichtlich der Ziele der Regierung von Präsident Donald Trump, erklärte die EZB in ihrem Report, was „potenziell erhebliche negative Folgen für die Weltwirtschaft berge“. Im Einzelnen wird kritisiert, dass sich der amerikanische Präsident seit seiner Amtsübernahme oftmals abwertend über Formen der internationalen Zusammenarbeit geäußert habe. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie hoch sind die Verluste deutscher Investoren durch die Niedrigzinsphase?

Deutsche FondsInvestoren und Sparer sind sich zwar der Tatsache bewusst, kennen aber oft nicht die konkreten Zahlen: Die Null- und Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kostet sie Milliarden. Doch wie viel Euro sind es ganz genau, die Anlegern durch Mario Draghis Abschaffung einer positiven Verzinsung durch die Lappen gehen? Die DZ Bank hat nun eine Ausarbeitung zu diesem Thema vorgelegt, die mit furchteinflößenden Zahlen aufwartet: Die Einkommenseinbußen der privaten Haushalte im Vergleich zum „Normalzinsniveau“ haben sich in den letzten sieben Jahren auf fast 344 Milliarden Euro summiert. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Treibt der Negativzins Versicherungsunternehmen ins Risiko?

Ein Ende der Ära des Niedrig- und Negativzinses innerhalb der Eurozone ist nicht absehbar, die Liquiditätsprogramme der Europäischen Zentralbank laufen auf vollen Touren und lassen selbst längerfristig keine positiven Renditen am Anleihenmarkt guter Bonität erwarten. Ein großes Problem für viele Versicherungsunternehmen und insbesondere Lebensversicherungen, die ihre Rückstellungen nicht mehr attraktiv verzinst bekommen und deshalb neue Wege gehen müssen, um einstmals garantierte Renditen überhaupt auszahlen zu können. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie bedenklich ist die weltweite Schuldenentwicklung?

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt in ihrem jüngsten Jahresbericht zu Recht, dass sich die weltweiten Staatschulden in einem immer bedrohlicheren Maße auftürmen. Bereits im Jahre 2014 hat das Gesamtvolumen aller im Umlauf befindlichen Schuldtitel die magische Marke von 100 Billionen US-Dollar übersprungen. Den in absoluten Zahlen größten nationalen Schuldenberg weisen die USA auf – auf dem aktuellen Niveau haben die US-Staatsschulden längst die Rekordmarke von 19 Billionen US-Dollar geknackt. Das Verschuldungstempo in den Vereinigten Staaten steigt dabei geradezu exponentiell: Während es rund 200 Jahre dauerte, bis die USA die erste Billion US-Dollar Verschuldung im Jahre 1981 erreichte, haben sich danach die Verbindlichkeiten bis 2008 verzehnfacht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie gut halten sich Mischfonds bei Marktturbulenzen?

Mischfonds, die sowohl am Aktien- als auch am Anleihenmarkt engagiert sind, sind bei vielen Investoren beliebt. Doch oft versagen sie im Crashtest, hat nun eine Studie des Ratinghauses Feri herausgefunden. Wie die Untersuchung beweist, sind viele Mischfonds in den Marktturbulenzen der vergangenen Monate regelrecht abgestürzt. Das Problem: Am Rentenmarkt war aufgrund der Niedrigzinspolitik keine Rendite mehr zu holen, zeitgleich musste der Aktienmarkt empfindliche Verluste hinnehmen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kommt nun die nächste Schwächephase des Euro?

Kaum hatte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar von seinen zu Jahresbeginn verzeichneten Tiefstständen noch unter der 1,05er-Marke entfernt und eine Stabilisierungsphase eingelegt, da versetzte ihm EZB-Präsident Mario Draghi in der jüngsten geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank den nächsten Schlag: Draghi stellte eine weitere Steigerung der ohnehin schon maßlosen EZB-Geldpolitik in Aussicht und kündigte eine mögliche Ausweitung des Quantitative-Easing-Programms an. Länger als bisher geplant könnte die EZB die Märkte mit billigem Geld überschwemmen und zudem das Volumen der Anleihenkäufe nochmals erhöhen, so der Italiener. weiter lesen…

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