Gerd Bennewirtz: Droht eine neue Krise bei Schwellenländer-Anleihen?

Kursverluste bei argentinischen und türkischen Staatsanleihen haben bei Investoren die Sorge ausgelöst, dass es zu einer neuerlichen Krise bei Bonds aus Schwellenländern kommen könnte. Auch wenn die Wechselkurs- und Schuldenprobleme Argentiniens und der Türkei bislang nicht auf andere Schuldner der Emerging Markets übergegriffen haben, sieht Starökonom Kenneth Rogoff durchaus diese Gefahr. In einer aktuellen Analyse führt der Harvard-Professor aus: „Obwohl zu erwarten ist, dass eine Anleihekrise in den Schwellenländern begrenzt bleiben würde, sollten die derzeitigen Instabilitätserscheinungen selbst in den hochentwickelten Volkswirtschaften als Weckruf dienen.“ weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche FondsKategorien leiden am stärksten unter dem Siegeszug der ETFs?

Im Wettbewerb mit den passiven, aber dafür in ihrer Gebührenstruktur günstigeren ETFs wird es für aktiv gemanagte Investmentfonds immer schwieriger zu bestehen. Doch welche FondsKategorien müssen am stärksten unter dem Siegeszug der ETFs leiden, in welchen Bereichen ist der Verdrängungswettbewerb weniger extrem? Eine aktuelle Studie von Morningstar hat sich diesem Thema gewidmet und ist zu der Erkenntnis gekommen: In vielen großen Anlagekategorien sind Indexfonds in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als aktive Fonds. Damit wird bestätigt, was Insider der FondsBranche ohnehin schon wissen: Börsengehandelte Indexfonds machen aktiven Fondsmanagern zunehmend das Leben schwer. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie ist der Ausblick für die Schwellenländerbörsen?

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben sich in den letzten fünf Jahren vergleichsweise schwach entwickelt und mit den Renditen der Industrieländer nicht mithalten können. Doch nun ist eine Wende absehbar, die Aussichten für die aufstrebenden Volkswirtschaften sind gut. Unternehmen aus den Emerging Markets konnten ihre Probleme aus den vergangenen Jahren überwinden, so dass im laufenden Jahr mit einem starken Gewinnwachstum bei Schwellenländer-Firmen zu rechnen ist. Der positive Ausblick geht auf die Annahme zurück, dass sich das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer besser als das der Industrienationen entwickeln dürfte: So rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) damit, dass sich die Wachstumsdifferenz zwischen Schwellenländern und Industrienationen bis zum Jahr 2021 von 2,5 auf 3,3 Prozent ausweiten wird. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Gewinnen Schwellenländerfonds wieder an Beliebtheit?

Auf der Suche nach attraktiven Investment- und Renditemöglichkeiten wenden sich Investoren wieder verstärkt Aktienfonds aus den Emerging Markets zu. In Europa und den USA investierte FondsProdukte haben hingegen mit Kapitalabflüssen zu kämpfen – nach einer über siebenjährigen Haussephase sind die dortigen Bewertungen auf ein sehr hohes Niveau angestiegen. Daten des FondsAnalysehauses EPFR belegen, dass Aktienfonds mit Fokus auf die aufstrebenden Volkswirtschaften die höchsten Zuflüsse seit mehr als einem Jahr verbuchen können. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind die Kapitalabflüsse aus den Schwellenländern übertrieben?

Im vergangenen Dreivierteljahr haben sich die Kapitalabflüsse aus den Schwellenländern erheblich beschleunigt: Die 15 größten Emerging Markets verzeichneten Kapitalabflüsse von mehr als 600 Milliarden US-Dollar, vermeldete jüngst der FondsAnbieter NN Investment Partners. Die Statistik deckt Direktinvestments genauso wie Anlagen auf FondsBasis ab und zeigt: Investoren zogen zwischen Juli 2014 und März 2015 mehr Geld aus den Schwellenländern ab als während der Finanzkrise 2008/2009. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Muss man sich Sorgen um die indische Rupie machen?

Schwellenländerwährungen gingen in den letzten Tagen verstärkt auf Talfahrt, da sich die Erwartung einer baldigen US-Zinswende an den Märkten verdichtet hat. US-Investoren ziehen ihr Kapital aus den Emerging Markets ab, weil sie dort mit Problemen rechnen, sobald die Politik des billigen Geldes beendet wird. Besonders stark unter Druck stand dabei die indische Rupie (INR), die den sechsten Tag in Folge verloren hat und mittlerweile auf ein Rekordtief zum US-Dollar gefallen ist. weiter lesen…

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.