Gerd Bennewirtz: Der ewige Außenminister – Zum Tode von Hans-Dietrich Genscher

In der vergangenen Woche ist Hans-Dietrich Genscher im Alter von 89 Jahren verstorben – ein umsichtiger und im höchsten Maße verantwortungsvoller Politiker, der in seiner Amtszeit von 23 Jahren als Minister die Geschicke der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1969 und 1992 maßgeblich geprägt hat. Genscher hatte den Titel als „ewiger Außenminister“ verdient, war er doch fast zwei Jahrzehnte das Gesicht der Außenpolitik Deutschlands zuerst in der sozial-liberalen Koalition unter Helmut Schmidt, dann im Kabinett von Helmut Kohl. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist noch mit einer Einführung der „Börsensteuer“ zu rechnen?

Ende 2011 zeigten sich zahlreiche EU-Staaten fest entschlossen, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen, um so kurzfristige Börsengeschäfte unattraktiver zu machen und die Stabilität des Finanzmarktes zu erhöhen. Anfang 2016 ist von dieser mit großem politischen und medientechnischen Wirbel propagierten „Börsensteuer“ nicht mehr viel zu sehen. Am wahrscheinlichsten ist nun, dass der lange diskutierten, aber nie in die Realität umgesetzten Finanztransaktionssteuer das endgültige Aus bevorsteht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Muss die Datensammelwut deutscher Behörden gestoppt werden?

Die Argumente für die Einführung eines neuen Meldegesetzes für Mieter in Deutschland hören sich erst einmal sehr gut an: Der den Gemeinden durch Mehrfachanmeldungen entstehende Schaden soll verringert, zugleich sollen falsche und missbräuchliche Anmeldungen eingedämmt werden. Denn ab November sind die Bürger gezwungen, bei der Neuanmeldung eine Bestätigung ihres Vermieters vorzulegen, die die Anzahl sowie die Personalien aller in die Wohnung eingezogenen Personen umfassen muss. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Renditeerwartungen haben deutsche Privatanleger in 2015?

Nach mehreren guten bis sehr guten Anlagejahren haben deutsche Investoren offensichtlich erkannt, dass sie ihre Renditevorstellungen zurückschrauben müssen. Zu dieser Erkenntnis kommt der „Global Investor Sentiment Survey“, eine jährliche Umfrage des FondsAnbieters Franklin Templeton unter Privatanlegern weltweit. Die Quintessenz der Studie: 67 Prozent der der deutschen Umfrage-Teilnehmer rechnen für 2015 mit einer Rendite ihrer Geldanlage zwischen einem und fünf Prozent. Diese im Verhältnis zu anderen europäischen Investoren vergleichsweise geringe Renditeerwartung wird von 23 Prozent der deutschen Investoren übertroffen, die für ihre Geldanlagen in 2015 eine jährliche Rendite zwischen sechs und zehn Prozent erwarten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wo sind weltweit die größten Optimisten unter Privatinvestoren zu finden?

In ihren Einschätzungen über die zukünftige Entwicklung der Aktienmärkte unterscheiden sich die Privatanleger rund um den Globus in ganz erheblicher Weise. Diese höchst interessante Erkenntnis hat eine aktuelle Studie der britischen FondsGesellschaft Schroders hervorgebracht. Während viele der Investoren mit dem höchsten Grad an Optimismus aus Asien kommen, ist Europa eher ein Hort der Pessimisten. Aber immer der Reihe nach: Die Schroders-Studie stellte Privatinvestoren aus unterschiedlichsten Ländern weltweit die Frage, wie sich die Renditen ihrer Investments in den kommenden zwölf Monaten entwickeln dürften. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Soll sich Deutschland an der chinesischen Entwicklungsbank AIIB beteiligen?

Im vergangenen Jahr ist die Volksrepublik China aktiv geworden und hat das Projekt einer neuen internationalen Entwicklungsbank aus der Taufe gehoben, die als direkter Konkurrent zu der von den USA dominierten Weltbank auftreten würde. Die geplante chinesische Entwicklungsbank AIIB (Asian Infrastructure Investment Bank) darf als Versuch gewertet werden, den starken US-amerikanischen Einfluss bei der Vergabe und Finanzierung von Entwicklungsprojekten einzudämmen und trifft deshalb bei verschiedenen Nationen auf ein geteiltes Echo. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann Deutschlands positives Länder-Image auch die Börse beflügeln?

Zum ersten Mal seit fünf Jahren ist es soweit: Deutschland hat die USA im Wettbewerb um das beste Nationen-Image vom Thron stoßen können und liegt nun auf dem ersten Platz der Rangliste. Die neue Nummer eins im „Anholt-GfK Nation Brands IndexSM“ (NBISM) ist unser Heimatland. Damit hat Deutschland laut der jährlichen NBISM-Studie das beste Image unter den 50 zur Auswahl stehenden Industrie- und Schwellenländern. Die Studie misst die Wahrnehmung jedes Landes weltweit basierend auf 23 verschiedenen Merkmalen.

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