Gerd Bennewirtz: Haben Investoren den Brexit schon wieder ad acta gelegt?

Im ersten Moment hat er bei Investoren für heftige Reaktionen gesorgt und auch am Aktienmarkt zu kräftigen Kursverlusten geführt: Der durch eine Volksabstimmung beschlossene Austritt Großbritanniens aus der Europäische Union. Doch rund sechs Wochen später haben sich die Wogen längst geglättet, der Brexit hat seine Schrecken für die Börsianer verloren. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage des Research-Instituts Sentix, das rund 1.000 Investoren zu ihrer Stimmungslage befragt hat und resümiert: Der geplante Brexit beeinflusst die Anleger kaum noch negativ in ihrer Erwartungshaltung. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist der Kursrückschlag bei China-Aktien schon vorbei?

Mitten hinein in das ohnehin von geringen Börsenumsätzen geprägte „Sommerloch“ im August platzte der massive Kursrückgang an den chinesischen Börsen und setzte auch den deutschen Aktienindex DAX unter Druck. Das von vielen exportorientierten Unternehmen dominierte wichtigste Kursbarometer für Deutschlands Aktienmarkt fiel zum ersten Mal seit Jahresbeginn unter die 200-Tage-Linie und pendelte sich knapp oberhalb von 10.700 Punkten ein. Während der DAX durch China-Crash und andauernde Griechenland-Probleme unter Druck gesetzt wird, stellen sich auf Schwellenländer fokussierte Investoren vor allem die Frage, wie es mit den China-Aktien weitergeht.

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Gerd Bennewirtz: Hat Mario Draghi die Wirkung des EZB-Anleihenkaufprogramms unterschätzt?

Seit rund fünf Wochen läuft das massive Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB). Für 60 Milliarden Euro monatlich erwirbt Mario Draghi Staatsanleihen und andere Schuldpapiere der Euro-Länder, um so die Inflationsrate der EU wieder in die Nähe der Zwei-Prozent-Marke zu bringen. Eigentlich sollen die Käufe bis September 2016 laufen und damit noch eine lange Zeit andauern – doch die heftige Reaktion der Märkte hat selbst Mario Draghi überrascht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Machen Ihnen die immer neuen DAX-Rekordstände Angst?

Gerade erst hat der DAX seinen jüngsten Kursanstieg noch einmal beschleunigt und ist am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch von 11.718 Punkten geklettert. Eine schwindelerregende Höhe und ein überaus rasanter Anstieg im bisherigen Jahresverlauf, in dem das wichtigste Kursbarometer für den deutschen Aktienmarkt rund 2.000 Punkte zulegen konnte. Jeder neue Rekordstand des Dax bekräftigt mich umso mehr in meiner Einschätzung, dass wir hier bald eine heftige Abwärtsbewegung sehen werden. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann Deutschlands positives Länder-Image auch die Börse beflügeln?

Zum ersten Mal seit fünf Jahren ist es soweit: Deutschland hat die USA im Wettbewerb um das beste Nationen-Image vom Thron stoßen können und liegt nun auf dem ersten Platz der Rangliste. Die neue Nummer eins im „Anholt-GfK Nation Brands IndexSM“ (NBISM) ist unser Heimatland. Damit hat Deutschland laut der jährlichen NBISM-Studie das beste Image unter den 50 zur Auswahl stehenden Industrie- und Schwellenländern. Die Studie misst die Wahrnehmung jedes Landes weltweit basierend auf 23 verschiedenen Merkmalen.

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Gerd Bennewirtz: Ist die Korrektur beim DAX bereits beendet?

Im Oktober ist der DAX wieder einmal Achterbahn gefahren. Einem kräftigen Kursrutsch von zwischenzeitlich fast zehn Prozent folgte ein erneuter Anstieg, der das wichtigste deutsche Kursbarometer wieder in Richtung auf das Ausgangsniveau zurückkatapultierte. Von dem am 16. Oktober erreichten Monatstief von 8.355 Punkten sind wir bereits fast 800 Punkte nach oben entfernt. Ist angesichts der Rückeroberung der 9.100-Punkte-Marke die Korrektur des DAX bereits wieder vorbei, bevor sie eigentlich angefangen hat? weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kommen jetzt großvolumige EZB-Anleihenkäufe?

EZB-Präsident Mario Draghi hat durch seine jüngsten Äußerungen auf dem Notenbankertreffen im US-amerikanischen Jackson Hole die Erwartungen weiter verfestigt, dass die Europäische Zentralbank großvolumige Bondkäufe nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed durchführen wird. Seine Einschätzung, dass sich der Preisausblick für die Eurozone weiter verschlechtert habe, wird von Marktteilnehmern so interpretiert, dass die Wahrscheinlichkeit für eine quantitative Lockerung (QE) zugenommen hat.

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