Gerd Bennewirtz: Wie gefährdet ist der aktuelle Konjunkturaufschwung?

Die Stimmung an den internationalen Börsen hat sich im ersten Quartal 2018 eingetrübt, eine allmählich an Fahrt gewinnende Korrekturbewegung hat begonnen. Inwieweit ist diese Entwicklung durch einen schwächeren Konjunkturausblick ausgelöst worden? Dem Feri-Chefökonomen Axel D. Angermann zufolge spricht einiges dafür, dass die Weltwirtschaft nicht in demselben Tempo weiterwachsen könne wie bisher. Zwar betonte der Feri-Volkswirt in seinem jüngsten Interview, dass eine Rezession nicht in Sicht sei: Doch der Aufschwung sei „zunehmend gefährdet“, ließ der Marktexperte verlauten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welches kleinere asiatische Land hat zuletzt den Börsenturbulenzen am besten getrotzt?

Im Februar gab es kaum einen Börsenplatz weltweit, der angesichts der breit angelegten Korrektur nicht auf ein negatives Ergebnis bei der Wertentwicklung zurückblicken musste. Nur ein relativ kleiner asiatischer Markt hielt sich gut: Thailand. Das von „Fonds-professionell“ ermittelte FondsBarometer hat in Thailand den „Ausreißer“ unter den Märkten identifiziert, der sich den Turbulenzen im Februar entziehen konnte. Mit einer leicht positiven Wertentwicklung von +0,15 Prozent sind die fünf untersuchten Thailand-Fonds einer der ganz wenigen Bereiche, die über den gesamten Handelsmonat im Plus notieren. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

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Gerd Bennewirtz: Führt der Minsky-Effekt bald zum Crash in China?

Der chinesische Notenbank-Chef Zhou Xiaochuan hat kürzlich selbst vor einem „Minsky-Effekt“ in seinem Lande gewarnt. Angesichts der Ergebnisse des jüngsten Stresstests des Internationalen Währungsfonds (IWF), bei dem 27 von 33 Geldinstituten als nicht ausreichend stressresistent eingestuft wurden, muss diese Warnung absolut ernst genommen werden. Doch worum handelt es sich bei diesem „Minsky-Effekt“ eigentlich? Der Ökonom Hyman P. Minsky (1919 bis 1996) hat Crash-Abläufe wie beim Platzen der Dotcom-Blase oder während der Finanzkrise äußerst präzise beschrieben. Nachdem die USA den Höhepunkt der Finanzkrise im Jahre 2008 erlebten, geht nun in China 2018 die Angst um, dass sich bei den eigenen Banken ein ähnlicher Abgrund wie in den Vereinigten Staaten auftuen könnte. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was sind die wichtigsten Marktrisiken für 2018?

Zum Jahresende 2017 liegt die Mehrzahl der internationalen Aktienbörsen im Plus, auch wenn einzelne Gewinnmitnahmen die Kurse drücken. Trotz dieser insgesamt freundlichen Entwicklung ist der Ausblick für die globalen Aktienmärkte im kommenden Jahr alles andere als rosig – ein extrem hohes Bewertungsniveau ist mit sich verstärkenden Risiken gekoppelt. Was sind die Schlüsselrisiken für das neue Börsenjahr 2018? Hans Bevers, Chefvolkswirt von Degroof Petercam, sieht innerhalb eines positiven Gesamtbildes für die Weltwirtschaft diverse Gefahren für Konjunktur und Finanzmärkte. Dazu zählen dem Marktstrategen zufolge etwa die hohen Aktienbewertungen in Europa und in den USA. Falls Anleger nervös werden, drohe eine deutliche Korrektur an den Börsen, prognostiziert Bevers. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist im zweiten Halbjahr mit anziehenden Goldpreisen zu rechnen?

Das erste Halbjahr des Börsenjahres 2017 war für Gold und weitere Edelmetalle kein gutes Pflaster: In den ersten sechs Monaten sind die Preise für Edelmetalle hinter den Erwartungen der Anleger zurückgeblieben. Doch Marktanalysten geben Entwarnung und prognostizieren für die nahe Zukunft ein positives Szenario: Im zweiten Halbjahr dürfte sich die Lage grundlegend verbessern. Edelmetallexperten wie Joe Foster, zuständiger Stratege für die Gold-Fonds der Investmentgesellschaft Van Eck, zählt gleich mehrere Argumente dafür auf, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten steigen wird.

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Gerd Bennewirtz: Wie ist der Ausblick für die Schwellenländerbörsen?

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben sich in den letzten fünf Jahren vergleichsweise schwach entwickelt und mit den Renditen der Industrieländer nicht mithalten können. Doch nun ist eine Wende absehbar, die Aussichten für die aufstrebenden Volkswirtschaften sind gut. Unternehmen aus den Emerging Markets konnten ihre Probleme aus den vergangenen Jahren überwinden, so dass im laufenden Jahr mit einem starken Gewinnwachstum bei Schwellenländer-Firmen zu rechnen ist. Der positive Ausblick geht auf die Annahme zurück, dass sich das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer besser als das der Industrienationen entwickeln dürfte: So rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) damit, dass sich die Wachstumsdifferenz zwischen Schwellenländern und Industrienationen bis zum Jahr 2021 von 2,5 auf 3,3 Prozent ausweiten wird. weiter lesen…

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