Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

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Gerd Bennewirtz: Führt der Minsky-Effekt bald zum Crash in China?

Der chinesische Notenbank-Chef Zhou Xiaochuan hat kürzlich selbst vor einem „Minsky-Effekt“ in seinem Lande gewarnt. Angesichts der Ergebnisse des jüngsten Stresstests des Internationalen Währungsfonds (IWF), bei dem 27 von 33 Geldinstituten als nicht ausreichend stressresistent eingestuft wurden, muss diese Warnung absolut ernst genommen werden. Doch worum handelt es sich bei diesem „Minsky-Effekt“ eigentlich? Der Ökonom Hyman P. Minsky (1919 bis 1996) hat Crash-Abläufe wie beim Platzen der Dotcom-Blase oder während der Finanzkrise äußerst präzise beschrieben. Nachdem die USA den Höhepunkt der Finanzkrise im Jahre 2008 erlebten, geht nun in China 2018 die Angst um, dass sich bei den eigenen Banken ein ähnlicher Abgrund wie in den Vereinigten Staaten auftuen könnte. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Was sind die wichtigsten Marktrisiken für 2018?

Zum Jahresende 2017 liegt die Mehrzahl der internationalen Aktienbörsen im Plus, auch wenn einzelne Gewinnmitnahmen die Kurse drücken. Trotz dieser insgesamt freundlichen Entwicklung ist der Ausblick für die globalen Aktienmärkte im kommenden Jahr alles andere als rosig – ein extrem hohes Bewertungsniveau ist mit sich verstärkenden Risiken gekoppelt. Was sind die Schlüsselrisiken für das neue Börsenjahr 2018? Hans Bevers, Chefvolkswirt von Degroof Petercam, sieht innerhalb eines positiven Gesamtbildes für die Weltwirtschaft diverse Gefahren für Konjunktur und Finanzmärkte. Dazu zählen dem Marktstrategen zufolge etwa die hohen Aktienbewertungen in Europa und in den USA. Falls Anleger nervös werden, drohe eine deutliche Korrektur an den Börsen, prognostiziert Bevers. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist im zweiten Halbjahr mit anziehenden Goldpreisen zu rechnen?

Das erste Halbjahr des Börsenjahres 2017 war für Gold und weitere Edelmetalle kein gutes Pflaster: In den ersten sechs Monaten sind die Preise für Edelmetalle hinter den Erwartungen der Anleger zurückgeblieben. Doch Marktanalysten geben Entwarnung und prognostizieren für die nahe Zukunft ein positives Szenario: Im zweiten Halbjahr dürfte sich die Lage grundlegend verbessern. Edelmetallexperten wie Joe Foster, zuständiger Stratege für die Gold-Fonds der Investmentgesellschaft Van Eck, zählt gleich mehrere Argumente dafür auf, dass der Goldpreis in den kommenden Monaten steigen wird.

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Gerd Bennewirtz: Wie ist der Ausblick für die Schwellenländerbörsen?

Die Aktienmärkte der Schwellenländer haben sich in den letzten fünf Jahren vergleichsweise schwach entwickelt und mit den Renditen der Industrieländer nicht mithalten können. Doch nun ist eine Wende absehbar, die Aussichten für die aufstrebenden Volkswirtschaften sind gut. Unternehmen aus den Emerging Markets konnten ihre Probleme aus den vergangenen Jahren überwinden, so dass im laufenden Jahr mit einem starken Gewinnwachstum bei Schwellenländer-Firmen zu rechnen ist. Der positive Ausblick geht auf die Annahme zurück, dass sich das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer besser als das der Industrienationen entwickeln dürfte: So rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) damit, dass sich die Wachstumsdifferenz zwischen Schwellenländern und Industrienationen bis zum Jahr 2021 von 2,5 auf 3,3 Prozent ausweiten wird. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Müssen sich steigende Zinsen negativ auf den Goldpreis auswirken?

Immer wieder hört man die Auffassung, dass sich ansteigende Zinsen fast zwangsläufig negativ auf die Entwicklung des Goldpreises auswirken. Doch im vergangenen Monat März war davon nichts zu spüren: Selbst die erneute Leitzinserhöhung der US-Notenbank hat dem Goldpreis nicht geschadet, die befürchtete Konsolidierung ist ausgeblieben. Per saldo stand der Kurs für die Feinunze Gold mit rund 1.250 US-Dollar am Monatsende genau da, wo er auch zu Monatsanfang notiert hatte – trotz einem zwischenzeitlichen Test der 1.200-USD-Marke auf der Unterseite war es für Gold ein ruhiger Handelsmonat. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Gewinnen Schwellenländerfonds wieder an Beliebtheit?

Auf der Suche nach attraktiven Investment- und Renditemöglichkeiten wenden sich Investoren wieder verstärkt Aktienfonds aus den Emerging Markets zu. In Europa und den USA investierte FondsProdukte haben hingegen mit Kapitalabflüssen zu kämpfen – nach einer über siebenjährigen Haussephase sind die dortigen Bewertungen auf ein sehr hohes Niveau angestiegen. Daten des FondsAnalysehauses EPFR belegen, dass Aktienfonds mit Fokus auf die aufstrebenden Volkswirtschaften die höchsten Zuflüsse seit mehr als einem Jahr verbuchen können. weiter lesen…