Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

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Gerd Bennewirtz: Ist die Börsenkorrektur nicht längst überfällig

Über neun Jahre ist sie nun alt, die Börsenhausse an den wichtigsten globalen Aktienmärkten, die DAX, Dow Jones und S&P 500 auf immer neue Höchststände getrieben hat. Von kleineren Kursrücksetzern einmal abgesehen, hat sich der Aufwärtstrend trotz hoher Bewertungsniveaus immer weiter fortgesetzt. Ist es deshalb nicht längst Zeit für eine größere Korrektur? Peter Oppenheimer, Chefstratege von Goldman Sachs, erwartet für das neue Jahr eigentlich keinen Börsencrash. In einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) gibt der Marktexperte jedoch zu, dass ihm das aktuelle Börsenszenario allmählich unheimlich wird: “Wir erleben gerade einen der längsten Zeiträume seit den 1930er Jahren ohne eine Korrektur, die Kurse haben selten so wenig geschwankt”, führt Oppenheimer aus. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Steigt die Wahrscheinlichkeit extremer Blasen an den Finanzmärkten an?

Ob man gen Osten nach China blickt oder vor der eigenen Haustür schaut und den Markt von EU-Staatsanleihen betrachtet – ganz offensichtlich hat die Wahrscheinlichkeit und damit die Gefahr der Bildung extremer Finanzmarktblasen zuletzt zugenommen. Zu dieser Einschätzung kommt auch Karl-Heinz Thielmann vom Analysehaus Long-Term Investing Research, der zudem mit einer interessanten These aufwartet: Die zunehmende Gefahr von „Superblasen“ am Finanzmarkt mache Fundamentalanalysen als Orientierungshilfe zunehmend unbrauchbar. weiter lesen…