Gerd Bennewirtz: Ist der Trump-Effekt an den Börsen bald verpufft?

Unmittelbar nach Bekanntgabe des US-Wahlergebnisses mit dem überraschenden Sieg von Donald Trump kam es an den Börsen zu einer kräftigen Rallye. Doch der Schwung der Aufwärtsbewegung ist längst verpufft, aktuell laufen Dax und Dow Jones bestenfalls auf hohem Niveau seitwärts. Hier zeichnet sich bereits ab: Die umfangreichen Vorschusslorbeeren, die die Finanzmärkte für die Trump-Administration und ihre wirtschaftlichen Pläne vergeben haben, sind vollkommen übertrieben. Denn noch ist gänzlich unklar, ob Trump in dem gewünschten Ausmaß Mittel in den US-Infrastrukturausbau investieren kann, oder ob die geplanten Steuererleichterungen für die US-Bürger wirklich zu einem Anziehen des Binnenkonsums führen werden. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wird der Garantiezins bei Lebensversicherungen abgeschafft?

In den letzten Wochen hört man immer häufiger von Plänen der Bundesregierung, den sogenannten „Garantiezinsbei Lebensversicherungen komplett abzuschaffen. Ich bin mir sicher, dass dies auch so kommen wird. Nachdem der Mindestzins für neu abgeschlossene Lebensversicherungen seit Jahresanfang 2015 auf gerade einmal 1,25 Prozent abgesenkt wurde, ist diese Maßnahme nur der letzte logische Schritt. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist der Kursrückschlag bei China-Aktien schon vorbei?

Mitten hinein in das ohnehin von geringen Börsenumsätzen geprägte „Sommerloch“ im August platzte der massive Kursrückgang an den chinesischen Börsen und setzte auch den deutschen Aktienindex DAX unter Druck. Das von vielen exportorientierten Unternehmen dominierte wichtigste Kursbarometer für Deutschlands Aktienmarkt fiel zum ersten Mal seit Jahresbeginn unter die 200-Tage-Linie und pendelte sich knapp oberhalb von 10.700 Punkten ein. Während der DAX durch China-Crash und andauernde Griechenland-Probleme unter Druck gesetzt wird, stellen sich auf Schwellenländer fokussierte Investoren vor allem die Frage, wie es mit den China-Aktien weitergeht.

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Gerd Bennewirtz: Sind die Kapitalabflüsse aus den Schwellenländern übertrieben?

Im vergangenen Dreivierteljahr haben sich die Kapitalabflüsse aus den Schwellenländern erheblich beschleunigt: Die 15 größten Emerging Markets verzeichneten Kapitalabflüsse von mehr als 600 Milliarden US-Dollar, vermeldete jüngst der FondsAnbieter NN Investment Partners. Die Statistik deckt Direktinvestments genauso wie Anlagen auf FondsBasis ab und zeigt: Investoren zogen zwischen Juli 2014 und März 2015 mehr Geld aus den Schwellenländern ab als während der Finanzkrise 2008/2009. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Machen Ihnen die immer neuen DAX-Rekordstände Angst?

Gerade erst hat der DAX seinen jüngsten Kursanstieg noch einmal beschleunigt und ist am Mittwoch auf ein neues Allzeithoch von 11.718 Punkten geklettert. Eine schwindelerregende Höhe und ein überaus rasanter Anstieg im bisherigen Jahresverlauf, in dem das wichtigste Kursbarometer für den deutschen Aktienmarkt rund 2.000 Punkte zulegen konnte. Jeder neue Rekordstand des Dax bekräftigt mich umso mehr in meiner Einschätzung, dass wir hier bald eine heftige Abwärtsbewegung sehen werden. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sollte man sich jetzt von Ölaktien trennen?

Der Preis für ein Barrel Rohöl hat sich in den letzten Wochen wieder etwas stabilisiert – nachdem die Notierung in die Kursregion zwischen 40 und 50 US-Dollar zurückgefallen war, hat sich der Ölpreis jetzt erneut über die 60-USD-Marke geschoben. Genau in diese Phase einer Kurserholung von Öl und Ölaktien fällt die Meldung, dass US-Starinvestor und Multimilliardär Warren Buffett sich von seinen Ölaktien getrennt hat. Buffett verkaufte wegen des Ölpreisverfalls insgesamt 41 Millionen Exxon-Papiere und beendete auch bei anderen Konzernen aus dem Energiesektor seine Aktien-Engagements. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie weit kann der Ölpreis noch fallen?

Der Preis für ein Barrel der weltweit wichtigsten Ölsorte Brent Crude Oil ist erstmals seit Mai 2009 wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 50 US-Dollar gefallen. Damit hat sich die Notierung in rund vier Monaten mehr als halbiert und befindet sich nun auf dem Niveau, das zuletzt im Mai 2009 erreicht worden war. Bei aller Freude über günstige Benzin- und Heizölpreise wirft der Preisverfall die Frage auf, wie weit es noch nach unten gehen kann? Ich denke, dass der Großteil des Kursrutsches beim Ölpreis bereits hinter uns liegt. weiter lesen…