Gerd Bennewirtz: Wie stark gefährdet ist die Fortsetzung der Aktienhausse?

Die Eintrübung des Marktumfeldes der internationalen Börsen ist für Investoren eigentlich unübersehbar: Der Facebook-Datenskandal, der eskalierende Handelskrieg, der deutliche Anstieg der Zinsen in den USA und schwächere Konjunkturdaten tragen allesamt dazu bei. Trotzdem ist eine Aktienmarktkorrektur auf breiter Basis bislang ausgeblieben. Damit befinden sich Investoren in einem Dilemma: Einige wichtige Marktindikatoren haben sich eingetrübt, doch aktuell steigen die Börsen noch weiter. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum investiert Multimilliardär Sawiris die Hälfte seines Vermögens in Gold?

Kräftig anziehende Renditen am Anleihenmarkt und ein hohes Bewertungsniveau an den globalen Aktienbörsen haben die Befürchtungen vor einem baldigen Börsencrash gesteigert – und dies völlig zu Recht. Der ägyptische Milliardär Naguib Sawiris zieht nun die Konsequenzen aus dieser prekären Marktsituation und hat die Hälfte seines Vermögens von 5,7 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 4,8 Milliarden Euro) in Gold investiert. So reagiert Sawiris auf die Warnsignale der Märkte und plant, einem Crash an den internationalen Börsen zuvorzukommen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Werden die Rohstoffpreise 2018 deutlich anziehen?

Nach einer jahrelangen Seitwärts- bis Abwärtsbewegung sind die Rohstoffmärkte in den ersten Handelsmonaten des Jahres 2018 aus dem Tiefschlaf erwacht. Das Phänomen anziehender Notierungen bei Öl und Gold, aber auch bei wichtigen Industriemetallen dürfte sich weiter fortsetzen, so die Auffassung der britischen FondsGesellschaft Columbia Threadneedle. Als zusätzlicher Katalysator für die Rohstoffpreise könnten sich steigende Anleiherenditen erweisen – in den USA ist die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erstmals wieder über die Drei-Prozent-Marke geklettert.  weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Geben die ersten Banken die Anlageberatung nach der MiFID II-Einführung auf?

Seit Januar 2018 sind die strengen Vorgaben der neuen EU-Finanzmarktrichtlinie MiFid II gültig, die Privatanleger und Kleininvestoren bei der Anlageberatung schützen sollen. Doch offensichtlich ist genau das Gegenteil der Fall: Anstatt die aufwendigen Dokumentations- und Beratungspflichten der MiFid II-Richtlinie durchzuführen, erteilen erste Banken in Deutschland ihren Kunden überhaupt keine Anlageberatung mehr. Eine Konsequenz des ausufernden Anlegerschutzes, die der Gesetzgeber so sicher nicht gewünscht hat. In diesem Zusammenhang beklagt Hans-Walter Peters vom deutschen Bankenverband die Auswirkungen der jüngsten Regulierung: „Es gibt zu viele Widersprüche, Schwachstellen und bürokratische Übertreibungen in den Regulierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre.“ weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie gefährdet ist der aktuelle Konjunkturaufschwung?

Die Stimmung an den internationalen Börsen hat sich im ersten Quartal 2018 eingetrübt, eine allmählich an Fahrt gewinnende Korrekturbewegung hat begonnen. Inwieweit ist diese Entwicklung durch einen schwächeren Konjunkturausblick ausgelöst worden? Dem Feri-Chefökonomen Axel D. Angermann zufolge spricht einiges dafür, dass die Weltwirtschaft nicht in demselben Tempo weiterwachsen könne wie bisher. Zwar betonte der Feri-Volkswirt in seinem jüngsten Interview, dass eine Rezession nicht in Sicht sei: Doch der Aufschwung sei „zunehmend gefährdet“, ließ der Marktexperte verlauten. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Müssen Banken jetzt ihr Testament machen?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) plant neue schwerwiegende Anforderungen an die Banken: Sie sollen künftig Pläne für eine geordnete Abwicklung im Falle einer Insolvenz erarbeiten und damit praktisch ihr „Testament“ machen. Im Detail sollen nach dem Willen der BaFin bis spätestens Ende 2020 alle in Deutschland zugelassenen Kreditinstitute über einen Plan für eine geordnete Abwicklung im Krisenfall verfügen. Großen Geldhäusern wie der Deutschen Bank werde sogar ein deutlich engerer Zeitrahmen gesetzt, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“. BaFin-Exekutivdirektor Thorsten Pötzsch betont in diesem Zusammenhang, dass bis Ende des laufenden Jahres für nahezu alle signifikanten Banken in Deutschland ein Abwicklungsplan erstellt sein muss. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Wie stark belastet die Angst vor einem Handelskrieg die Stimmung der Anleger?

Die Angst der Investoren, der mit der Ankündigung von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium begonnene „Handelskrieg“ durch US-Präsident Donald Trump könne immer weiter eskalieren, drückt nachhaltig auf die Stimmung an den internationalen Börsen. Eine von der Bank of America Merrill Lynch durchgeführte Umfrage unter FondsManagern bestätigt dies. Viele Investoren fürchten sich vor einer weiteren Ausweitung des Handelskriegs-Szenarios, weshalb die US-Bank mit einem Rückgang bei den Aktienkäufen kalkuliert. In ihrer jüngsten Umfrage hatte die Bank of America Merrill Lynch FondsManager aus aller Welt befragt, die zusammen mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Anlegergeld verwalten. weiter lesen…

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