Gerd Bennewirtz: Wie fällt die diesjährige Halbjahresbilanz bei Investmentfonds aus?

Schaut man zum Ende der ersten Jahreshälfte 2018 auf die bisherige Halbjahresbilanz aktiv gemanagter Investmentfonds, so fällt diese eher ernüchternd aus. Wie das aktuelle „FONDS professionell Fondsbarometer“ beweist, erbrachten seit Jahresbeginn in Deutschland zugelassene Aktienfonds im Durchschnitt eine negative Rendite von -2,38 Prozent in Euro. Dabei brachte auch der Juni in diesem Zusammenhang wenig Veränderung, tendenziell überwogen hier die Verluste. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Braucht die deutsche Nationalmannschaft einen radikalen Umbruch?

Ich will ganz ehrlich sein – mit einer 0:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Südkorea hatte auch ich nicht gerechnet. Denn eigentlich war mein Geheimtipp ein Finale England-Deutschland gewesen, wobei ich mich auf den Sieger nicht festlegen wollte. Nun aber ist die deutsche Nationalmannschaft in Russland tatsächlich in der Vorrunde ausgeschieden und hat damit einen historischen Negativrekord aufgestellt. Die Konsequenz daraus muss das Einleiten eines radikalen Umbruchs innerhalb der Nationalmannschaft sein, der ohnehin angestanden hätte, nun aber umso dringlicher erscheint. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum fliegt das letzte Gründungsmitglied aus dem Dow Jones Index?

Keine gute Zeit für Dinosaurier – kaum ist der Hamburger SV erstmalig in seiner Geschichte aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen, da muss auch das letzte Gründungsmitglied des Dow Jones Industrial den Index verlassen. Es handelt sich um die amerikanische Industrie-Ikone General Electric (GE), bei der sich alle Sanierungsbemühungen als fruchtlos erwiesen haben: Am 26. Juni muss der Elektronik-Riese seinen Stammplatz im Dow-Jones-Index räumen, der damit das letzte verbliebene Gründungsmitglied verliert. So endet eine Ära in der mehr als 120-jährigen Geschichte des Leitindex der Wall Street. Den frei werdenden Platz von General Electric wird der Drogerie- und Apothekenfilialist Walgreens Boots Alliance einnehmen. Doch wer ist schuld an dem spektakulären Rausschmiss des amerikanischen Industriekonzerns aus dem Dow Jones Industrial Index? weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Droht eine neue Krise bei Schwellenländer-Anleihen?

Kursverluste bei argentinischen und türkischen Staatsanleihen haben bei Investoren die Sorge ausgelöst, dass es zu einer neuerlichen Krise bei Bonds aus Schwellenländern kommen könnte. Auch wenn die Wechselkurs- und Schuldenprobleme Argentiniens und der Türkei bislang nicht auf andere Schuldner der Emerging Markets übergegriffen haben, sieht Starökonom Kenneth Rogoff durchaus diese Gefahr. In einer aktuellen Analyse führt der Harvard-Professor aus: „Obwohl zu erwarten ist, dass eine Anleihekrise in den Schwellenländern begrenzt bleiben würde, sollten die derzeitigen Instabilitätserscheinungen selbst in den hochentwickelten Volkswirtschaften als Weckruf dienen.“ weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Faktoren dürften den Goldpreis wieder nach oben treiben?

Aktuell hat der Goldpreis eine Stabilisierungsphase im Umfeld der 1.300-USD-Marke eingelegt – doch vieles spricht dafür, dass sich die Notierung des gelben Edelmetalls schon wieder in den Sommermonaten nach oben bewegen wird. Denn ab dann dürfte die US-Inflationsrate weiter steigen und somit auch den Goldpreis antreiben, erwartet die schweizerische FondsGesellschaft Swisscanto. „Historisch betrachtet ist eine positive US-Inflationsdynamik ein Preistreiber für Gold“, erläutern die Swisscanto-Experten. Steigen die Inflationsraten in den USA an, befindet sich der Goldpreis in einem Aufwärtstrend. Dies gelte, solange die US-Notenbank Fed den Inflationsauftrieb nicht durch eine restriktivere Geldpolitik abwürgt. Zuletzt hatte die Fed jedoch signalisiert, dass sie ein moderates Überschießen der Inflation über ihr Inflationsziel tolerieren wird. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann Russlands Wirtschaft von der Fußball-WM profitieren?

Am 14. Juni geht es los – mit dem Eröffnungsspiel zwischen Russland und Saudi-Arabien im Luschniki-Stadion in Moskau rückt die Fußballweltmeisterschaft in Russland für vier Wochen in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. FondsInvestoren fragen sich in diesem Zusammenhang: Werden auch Russlands Wirtschaft und der dortige Aktienmarkt profitieren? Trotz zu erwartender positiver Effekte für den Tourismus oder die Baubranche fällt die Fußball-WM in eine Zeit, in der sich Russland einer Reihe von ökonomischen Herausforderungen gegenübersieht: Der Anstieg der US-Zinsen und die jüngste US-Dollar-Stärke, die neuerliche Verschärfung der Sanktionen und die Wiederwahl von Präsident Putin stellen für das gesamtwirtschaftliche Umfeld neue Herausforderungen dar. Die österreichische FondsGesellschaft Erste Asset Management (Erste AM) ist trotzdem für Russlands Wirtschaft positiv gestimmt:

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Gerd Bennewirtz: Welche Mega-Fonds verzeichneten zuletzt hohe Mittelabflüsse?

Die jüngst veröffentlichten Zahlen des Bundeverbandes Investment und Asset Management (BVI) zeigen, dass FondsAnleger aus einigen Mega-Fonds der großen Kapitalanlagegesellschaften hohe Beträge abgezogen haben. Besonders betroffen von den Rückgaben war die FondsGesellschaft DWS, wo Anleger im ersten Quartal allein aus dem aktuell 6,4 Milliarden Euro schweren Deutsche Concept Kaldemorgen (WKN DWSK00, ISIN LU0599946893) fast 844 Millionen Euro abzogen. Auch bei weiteren ihrer Flaggschifffonds musste die gerade in Teilen an die Börse gebrachte DWS kräftige Rückflüsse hinnehmen: So verbuchte der DWS Top Dividende (WKN 984811, ISIN DE0009848119) Nettomittelabflüsse von 700 Millionen Euro, aus seinem Luxemburger Pendant Deutsche Invest I Top Dividend (WKN DWS0ZD, ISIN LU0507265923) flossen weitere 579 Millionen Euro ab. weiter lesen…

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