Gerd Bennewirtz: Warum liegt bei Nachhaltigkeitsfonds der Fokus auf Aktien?

Die Nachfrage von institutionellen wie privaten Investoren nach FondsProdukten, die Nachhaltigkeitskriterien beachten und gemäß der ESG-Vorgaben investieren, nimmt stetig zu. Da das Thema Nachhaltigkeit für Anleger immer mehr an Bedeutung gewinnt, bemühen sich die Investmentgesellschaften zunehmend, ihre Portfolios nach den ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) auszurichten. Doch hier besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Möglichkeit, nach Nachhaltigkeitskriterien ausgewählte Fonds für Aktien und solche für Anleihen zu erwerben: Wie eine aktuelle Untersuchung des Analysehauses Morningstar zeigt, erhalten Anleger, die nachhaltig investierende Fonds aussuchen, fast zwangsläufig eine deutliche Übergewichtung im Aktienbereich. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind Schwellenländer auch für 2018 die richtige Wahl?

Investoren, die sich 2017 gegen den vorherrschenden Trend stellten und die Schwellenländer in ihren FondsPortfolios vergleichsweise hoch gewichteten, konnten sich über überdurchschnittliche Kursgewinne freuen. Wird diese Tendenz auch im neuen Handelsjahr Bestand haben? Zieht man nach dem ersten Handelsmonat 2018 Bilanz, so sieht es ganz nach einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in den Emerging Markets aus. Investoren, die sich im Bereich der BRIC-Staaten bewegten, konnten auf attraktive Renditen zurückblicken: Bei Brasilienfonds lag das Monatsplus bei fast 13 Prozent, Russland- und China-Fonds legten jeweils rund neun Prozent zu.

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Gerd Bennewirtz: Hat sich der Marktanteil passiver Produkte in 2017 weiter erhöht?

Der Trend bei europäischen FondsInvestoren hin zu passiven Produkte wie Indexfonds oder ETFs hat sich auch in 2017 fortgesetzt und noch beschleunigt. Wie eine aktuelle Untersuchung des Analysehauses Morningstar zeigt, konnten passiv den Index abbildende Produkte und ETFs im Jahr 2017 rund 104 Milliarden Euro an frischem Kapital einsammeln. Damit haben sie ihren Marktanteil gegenüber aktiv gemanagten Fonds weiter ausgebaut. Vor allem Aktien-ETFs standen in der Gunst der Anleger ganz oben: Das Neugeschäft mit ihnen fiel zum vierten Mal in Folge besser aus als das mit aktiv verwalteten Aktienfonds. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist die Börsenkorrektur nicht längst überfällig

Über neun Jahre ist sie nun alt, die Börsenhausse an den wichtigsten globalen Aktienmärkten, die DAX, Dow Jones und S&P 500 auf immer neue Höchststände getrieben hat. Von kleineren Kursrücksetzern einmal abgesehen, hat sich der Aufwärtstrend trotz hoher Bewertungsniveaus immer weiter fortgesetzt. Ist es deshalb nicht längst Zeit für eine größere Korrektur? Peter Oppenheimer, Chefstratege von Goldman Sachs, erwartet für das neue Jahr eigentlich keinen Börsencrash. In einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) gibt der Marktexperte jedoch zu, dass ihm das aktuelle Börsenszenario allmählich unheimlich wird: “Wir erleben gerade einen der längsten Zeiträume seit den 1930er Jahren ohne eine Korrektur, die Kurse haben selten so wenig geschwankt”, führt Oppenheimer aus. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kann die Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien das Performanceergebnis verbessern?

Die Beachtung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Aktienauswahl wird für viele Investoren immer wichtiger – doch kann man so auch seine Performanceergebnisse verbessern? Einer aktuellen Studie des Analysehauses Morningstar ist das sehr wohl der Fall, denn die dort ermittelten aktuellen Zahlen zeigen: Wer bei der Aktienselektion Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt, hat gute Chancen, den breiten Markt zu schlagen. Die Morningstar-Studie hat die Anlageergebnisse seiner Nachhaltigkeitsindizes mit denen der konventionellen Pendants verglichen und dabei festgestellt, dass diese in den vergangenen Jahren um Einiges besser abgeschnitten haben als der Gesamtmarkt. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Kündigt das hohe Shiller-KGV den nächsten Crash an?

Auch das neue Börsenjahr 2018 hat so begonnen, wie das alte endete: Mit weiteren Kursgewinnen der wichtigsten US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500. Die nun im neunten Jahr befindliche Hausse geht damit weiter – doch Skeptiker sehen längst Gründe dafür, dass der aktuelle Aufschwung in den letzten Zügen liegt. Ein wichtiges Argument: Das Shiller-KGV des US-Aktienmarktes liegt in diesen Tagen sogar höher als im Jahr 1929, also kurz vor dem legendären Börsencrash. Nur Ende der 1990er-Jahre hatte die Kennzahl einen noch höheren Wert erreicht – unmittelbar danach platzte die Blase der Internet-Unternehmen mit einem lauten Knall. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Führt der Minsky-Effekt bald zum Crash in China?

Der chinesische Notenbank-Chef Zhou Xiaochuan hat kürzlich selbst vor einem „Minsky-Effekt“ in seinem Lande gewarnt. Angesichts der Ergebnisse des jüngsten Stresstests des Internationalen Währungsfonds (IWF), bei dem 27 von 33 Geldinstituten als nicht ausreichend stressresistent eingestuft wurden, muss diese Warnung absolut ernst genommen werden. Doch worum handelt es sich bei diesem „Minsky-Effekt“ eigentlich? Der Ökonom Hyman P. Minsky (1919 bis 1996) hat Crash-Abläufe wie beim Platzen der Dotcom-Blase oder während der Finanzkrise äußerst präzise beschrieben. Nachdem die USA den Höhepunkt der Finanzkrise im Jahre 2008 erlebten, geht nun in China 2018 die Angst um, dass sich bei den eigenen Banken ein ähnlicher Abgrund wie in den Vereinigten Staaten auftuen könnte. weiter lesen…