Gerd Bennewirtz: Wie fortgeschritten ist die Personalplanung des TV Korschenbroich für die kommende Saison?

Über die Karnevalstage war Walter Hintzen, Handballabteilungsleiter des TVK, alles andere als untätig und hat weiter an dem Kader des TV Korschenbroich für die kommende Saison 2018/2019 gebastelt. Das Erfreuliche: Mit Nicolai Zidorn hat bereits der zehnte Spieler seine feste Zusage für einen Verbleib in der Mannschaft des Hand.Ball.Herz-Teams gegeben. Zidorn geht also auch in der Saison 2018/2019 für den TVK auf Torejagd und begründet seine Entscheidung mit der Aussage: „Der TVK ist meine sportliche Heimat.“ Auch zwei weitere Personalien wurden über die Karnevalstage bekanntgeben.  weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Sind Negativzinsen längst unverzichtbar?

Immer mehr Banken in Deutschland drehen nicht nur an der Gebührenschraube für ihre Dienstleistungen, sondern machen auch den Negativzins immer weiter salonfähig. Wie das Beispiel der Hamburger Sparkasse zeigt, die vor der Einführung des Minuszinses für ihre vermögenden Kunden steht, sind es längst nicht mehr nur die kleineren Institute, die Privatanleger durch diese besondere Form der „Strafsteuer“ belasten. Negativzinsen sind im aktuellen Marktumfeld für viele längst unverzichtbar geworden, wie das Beispiel der Schweizerischen Nationalbank (SNB) beweist. SNB-Gouverneur Thomas Jordan hat in einem jüngsten Interview darauf hingewiesen, dass der Schweizer Franken ohne die Negativzinsen von aktuell -0,75 Prozent noch stärker aufwerten würde: “Für uns sind die Negativzinsen im Moment unverzichtbar, um zumindest teilweise die historische Zinsdifferenz zum Euro und anderen Währungen zu erhalten”, betonte Jordan. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist der Trump-Effekt an den Börsen bald verpufft?

Unmittelbar nach Bekanntgabe des US-Wahlergebnisses mit dem überraschenden Sieg von Donald Trump kam es an den Börsen zu einer kräftigen Rallye. Doch der Schwung der Aufwärtsbewegung ist längst verpufft, aktuell laufen Dax und Dow Jones bestenfalls auf hohem Niveau seitwärts. Hier zeichnet sich bereits ab: Die umfangreichen Vorschusslorbeeren, die die Finanzmärkte für die Trump-Administration und ihre wirtschaftlichen Pläne vergeben haben, sind vollkommen übertrieben. Denn noch ist gänzlich unklar, ob Trump in dem gewünschten Ausmaß Mittel in den US-Infrastrukturausbau investieren kann, oder ob die geplanten Steuererleichterungen für die US-Bürger wirklich zu einem Anziehen des Binnenkonsums führen werden. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Ist die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der EU zuletzt gestiegen?

Es ist nicht nur das italienische Referendum am 4. Dezember, das den Investoren in der Eurozone Kopfzerbrechen bereitet und neue Ängste über einen Zerfall der europäischen Währungsunion befeuert. Auch die Austrittswahrscheinlichkeit anderer EU-Länder ist jüngst rapide angestiegen, wie eine Investoren-Umfrage des Researchhauses Sentix belegt. Am höchsten veranschlagt wird auf Basis des „Sentix Euro Break-up Index“ weiter die Austrittswahrscheinlichkeit Italiens aus der EU, die aktuell auf 19,3 Prozent angestiegen ist und damit den höchsten jemals in der Sentix-Umfrage gemessenen Wert für das Land erreicht hat. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Warum sind Mischfonds die großen Verlierer vom US-Wahlergebnis?

Die erste Woche an den Finanzmärkten nach der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten war äußerst volatil. An einen weniger als einen Tag dauernden Kursrücksetzer an den globalen Aktienmärkten schloss sich eine deutliche Aufwärtsbewegung an, die von der Hoffnung auf wirtschaftsstimulierende Maßnahmen der Trump-Administration getragen wurde. Doch völlig auf dem falschen Fuß erwischt wurde die FondsVariante der globalen Mischfonds, die nach dem “Trump-Schock” ins Trudeln geriet. Wegen der kräftigen Kursverluste an den Anleihemärkten müssen sich Mischfonds-Anleger auf deutliche Einbußen bei der Wertentwicklung einstellen. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Welche Extremmaßnahmen könnten die globalen Notenbanken noch ergreifen?

Nun ist es vorbei, dass hochkarätig besetzte Treffen der internationalen Notenbanker im US-Luftkurort Jackson Hole. Hier loteten Fed-Präsidentin Janet Yellen und ihre Kollegen aus dem Bereich der weltweiten Notenbanken aus, welche Möglichkeiten es für die Geldpolitik überhaupt noch gibt in einer Zeit, die durch Negativzins, Liquiditätsflut, Mini-Inflation und schwaches Wirtschaftswachstum gekennzeichnet ist. Wer glaubt, die globalen Notenbanker würden vor einer Welt fehlender Zinsen und wirkungsloser Liquiditätsprogramme kapitulieren, sah sich getäuscht. Denn ganz im Gegenteil wurden die Optionen besprochen, die existieren, wenn die „normale“ Geldpolitik augenscheinlich die Grenze des Machbaren erreicht hat. So diskutierte man neue Rettungs- und Notmaßnahmen, die selbst dann noch Inflation und Konsum anheizen sollen, wenn eigentlich gar nichts mehr geht. weiter lesen…

Gerd Bennewirtz: Der ewige Außenminister – Zum Tode von Hans-Dietrich Genscher

In der vergangenen Woche ist Hans-Dietrich Genscher im Alter von 89 Jahren verstorben – ein umsichtiger und im höchsten Maße verantwortungsvoller Politiker, der in seiner Amtszeit von 23 Jahren als Minister die Geschicke der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1969 und 1992 maßgeblich geprägt hat. Genscher hatte den Titel als „ewiger Außenminister“ verdient, war er doch fast zwei Jahrzehnte das Gesicht der Außenpolitik Deutschlands zuerst in der sozial-liberalen Koalition unter Helmut Schmidt, dann im Kabinett von Helmut Kohl. weiter lesen…