Gerd Bennewirtz: Wie vorbildlich hat Borussia Mönchengladbach zuletzt gewirtschaftet?

Ob es für die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach ein weiteres Mal für den Einzug in die Champions League reichen wird, ist vier Spieltage vor Ende der Bundesliga-Saison 2015/16 noch offen. Doch auf einem anderen Feld kann sich der Verein vom Niederrhein des Sieges gewiss sein: Rein wirtschaftlich geht es der Borussia blendend, sie ist, insbesondere aufgrund eines klugen und erfolgreichen Managements, ökonomisch auf einem rundherum sicheren Niveau angekommen. Dass die wirtschaftliche Basis bei Borussia Mönchengladbach stimmt, zeigt die nun vorliegende Bilanz für das Geschäftsjahr 2015. Geschäftsführer Stephan Schippers betont zu Recht, dass sich der Verein in allen Bereichen weiterentwickelt hat und verweist stolz auf 2015 als „das erfolgreichste Jahr, das die Borussia jemals hatte“.

Mit einem Umsatz von rund 160 Millionen Euro gehört die Borussia nun zu den 30 umsatzstärksten Vereinen in Europa. Selbst wenn es dieses Jahr nichts mit einer erneuten Champions-League-Teilnahme werden sollte – auch dies würde das nichts am wirtschaftlichen Aufwärtstrend des Vereins ändern. Ein Blick auf die Zahlen belegt diese Tatsache: Der Jahresüberschuss konnte sich in den vergangenen elf Jahren verzehnfachen, das Eigenkapital hat sich kräftig erhöht: Aus 6,7 Millionen Euro, die es noch 2005 betragen hatte, sind bei der Borussia mittlerweile über 60 Millionen Euro geworden.

Die Erfolgsfaktoren des Vereins: Das neue Stadion, das mit einem Besucherschnitt von 54.000 regelmäßig an der Oberseite seiner Kapazität rangiert, sowie das rund um den Borussia-Park entstehende neue Fußball-Zentrum, das über Jahre für weitere, stetige Einnahmen sorgen wird. Längst kann der Verein, der vor allem durch seine gute Jugendarbeit und das Einbauen junger Spieler in sein Profiteam bekannt geworden ist, auch selbst attraktive Transfers vornehmen und seinen Spielern gute Gehälter zahlen. Damit ist klar: Die sportliche wie wirtschaftliche Zukunft unserer Borussia ist langfristig gesichert – auch Sportdirektor Max Eberl gebührt in diesem Zusammenhang ein ausdrücklicher Dank!

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